

ENEREXPO Vietnam 2010 – International Exhibition for Renewable and Decentralised Energy Solutions
Vom 17.- 19. März 2010 findet in Hanoi zum ersten Mal die Messe ENEREXPO Vietnam, „International Exhibition for Renewable and Decentralised Energy Solutions“ statt.
Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger aus Ministerien und Energieversorgungsunternehmen, Kraftwerksbetreiber, Bau und Wartungsunternehmen von Kraftwerken, Große Energiekonsumenten, Lieferanten von elektrischen Anlagen und Experten aus Forschung und Entwicklung. Die Ausstellung und Konferenz befasst sich mit den Möglichkeiten der Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen (Solar Energie, Wind Energie, Wasserkraft, Bioenergie, Geothermische Energie), sowie mit den Technologien für die Energieverteilung und Energieübertragung.
Im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) deutsche Unternehmen aus der EE-Branche bei ihrer Teilnahme an wichtigen Industriemessen im Ausland. Unter dem Motto „renewables – Made in Germany“ informiert der Gemeinschaftsstand über die Leistungsfähigkeit deutscher erneuerbarer Technologien auf der ENEREXPO Vietnam 2010.
Zusätzlich zur Ausstellung findet eine zweitätige wissenschaftliche Konferenz statt, auf welcher nationale und internationale Experten und Wissenschaftler aus dem EE-Sektor über die besten Möglichkeiten der Anwendung von Erneuerbaren Energien in Vietnam diskutieren. Das Vortragsprogramm am 18.03.2010 steht hierbei ganz unter dem Motto „German Day“.
Die ENEREXPO Vietnam bietet der internationalen Energie- und Elektrizitätsindustrie eine attraktive Marktplattform um nachhaltige Kontakte in einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Region zu knüpfen. ENEREXPO Vietnam ist die erste Messe in Vietnam im Bereich Erneuerbare Energien, die sich ausschließlich auf diesen Sektor spezialisiert.
17. – 19. März 2010, Hanoi International Center for Exhibition (I.C.E Hanoi)
Kontakt:
IMAG – Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst GmbH
Eva Linner / Sabine Wilhelm
Tel: +89-949-22-120/316
E-mail:
eva.linner@imag.de
sabine.wilhem@imag.de


Deutsch-Vietnamesischer Tag in Bac Ninh
Als Teil des Programmkataloges fuer 2010 in Vietnam fuehrt das deutsche Programm der Entwicklungszusammenarbeit – „Abwassermanagement in Provinzstaedten” – in Kooperation mit seinen Partnern – lokale Abwasserdienstleister – „Deutsch-Vietnamesische Tage“ in sechs Provinzstaedten durch. Diese Staedte umfassen Bac Ninh, Hai Duong, Vinh, Can Tho, Tra Vinh und Soc Trang. Neben dem Ziel, Deutschland auch ausserhalb der Metropolen Hanoi und Ho Chi Minh Stadt darzustellen dienen die „Deutsch-Vietnamesischen Tage“ der Vermittlung von Programminhalten wie Umweltschutz, Informationen zu wasser-induzierten Krankheiten und anderen abwasserrelevanten Themen.
Der erste „Deutsch-Vietnamesische Tag“ wird am 15. April 2010 im Kinh Bac Kulturzentrum der Stadt Bac Ninh stattfinden. Die Agenda umfasst unter anderem Ausstellungen, Theaterauffuehrungen, musikalische Darbietungen, Kinderspiele, einen deutschen Kochwettbewerb, einen Tag der offenen Tuer im Wasserwerk von Bac Ninh sowie ein deutsch-vietnamesisches Fussballspiel. Das Programm wird um 8:30 Uhr mit Grussworten der Deutschen Botschaft in Vietnam und des Volkskomitees der Provinz Bac Ninh eroeffnet. Ein detaillierter Programmablauf kann auf der Website des Abwasserprogramms abgerufen werden:
http://www.wastewater-vietnam.org/
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Jeder ist herzlich eingeladen an dem Event teilzunehmen. Das Kinh Bac Kulturzentrum liegt im neuen Verwaltungszentrum der Stadt Bac Ninh, ca. 45 Minuten Autofahrt von Hanoi entland des Hanoi-Lang Son Highways in Richtung chinesischer Grenze.



Ernährungssicherung und Klimawandel – Fotoausstellung zur Zusammenarbeit der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ mit Vietnam
Der Klimawandel bedroht unsere Zukunft. Dies betrifft besonders diejenigen, die bereits am Rande der Gesellschaft stehen. Dabei sind sie am wenigsten für den Anstieg der Treibhausgase und die globale Erwärmung verantwortlich. Der Süden erwartet zu Recht, dass der Norden Verantwortung als Verursacher übernimmt. Als Hilfswerk der evangelischen Kirche setzt sich Brot für die Welt daher für konsequenten Klimaschutz ein.
Vietnam gehört mit seiner lange Küstenlinie, seinen beiden großen Deltaregionen sowie seinen erosionsanfälligen Bergregionen weltweit zu den fünf am stärksten vom Klimawandel gefährdeten Ländern (UN-Ranking). Anliegen von Brot für die Welt in Vietnam ist es daher, die Kompetenz seiner Partnerorganisationen zu den Grundlagen des Klimawandels und der Katastrophenvorsorge zu erhöhen. Hierzu zählen auch Interventionen im Bereich nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschutz.
Näheren Einblick in diese Arbeit von Brot für die Welt und seinen Partnerorganisationen gibt eine Fotoausstellung im La Thanh Hotel in Hanoi, vom 20.4. – 22.4.2010. Ansprechpersonen der jeweiligen Organisationen sind für nähere Informationen und Diskussion verfügbar.
20.4. – 22.4. von 9:00 – 17:00
La Thanh Hotel
218 Doi Can
Ba Dinh Distrikt
Hanoi


Die Natur spielt in Vietnam eine zentrale Rolle: ob als Lebensraum, Nahrungsquelle oder kulturelles Erbe, die natürlichen Ressourcen des Landes sind so divers wie einzigartig. Jüngste Entwicklungen, wie beispielsweise der Klimawandel, bedrohen jedoch ganze Landstriche und fordern ein bewusstes Management zum Schutz der Natur. Der etwa 120.000 Hektar große Nationalpark Phong Nha-Ke Bang in Zentralvietnam beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen und ist seit 2003 UNESCO-Weltnaturerbe. Mit einem Projekt unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die vietnamesischen Partner dabei, den biologischen Reichtum der Region zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Im Deutschlandjahr 2010 findet in der Provinz Quang Binh, neben weiteren öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen, der zehnte Internationale Biodiversitätstag statt, um die Bevölkerung für die Schönheit des Nationalparks und die Chancen und Herausforderungen nachhaltiger Naturressourcenbewirtschaftung zu sensibilisieren. Auch das Medienprojekt Phong Nha Ke Bang wird sich in diesem Rahmen präsentieren - Schulkinder werden zusammen mit Experten beim ‚Biomonitoring‘ ihre Natur erkunden und lernen welche Bedeutung die Vielfalt der Tiere und Pflanzen für das eigene Leben hat. Während einer Panel Diskussion werden internationale Experten, nationale und lokale Politiker und Partner sowie Interessierte wichtige Fragen zum Thema Naturressourcenmanagement, Biodiversität und Entwicklung adressieren. Eine multimediale Ausstellung wird über Hintergründe und Ziele des Vorhabens der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Provinz informieren.
2. - 4. Juni 2010, Quang Binh Provinz
Kontakt
Alix Bluhm
alixbluhm.gtz@gmail.com
Deutsche Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
No.9 Quang Trung,
Dong Hoi, Quang Binh
Vietnam
http://www.gtz.de/vietnam
http://www.biodiversity-day.info
Eine gemeinsame Veranstaltung des Volkskomitees der Provinz Quang Binh, des Phong Nha-Ke Bang Nationalparks und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, realisiert von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, der KfW Entwicklungsbank und des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). Weitere Partner sind der Kölner Zoo und die Frankfurter Zoologische Gesellschaft (FZG).



KONFERENZ: „Sustainable Forest Development in a Changing Climate“
Die Konferenz „Sustainable Forest Development in a Changing Climate“ am 7. und 8. September 2010 im Melia Hotel Hanoi soll als regionales Forum dem Erfahrungsaustausch zu nachhaltiger Forstentwicklung im Kontext der Auswirkungen des Klimawandels dienen. Die Konferenz richtet sich an Entscheidungsträger in den Regierungen, Ministerien und Behörden, aber auch an bi- und multilaterale Geber, Forschungsinstitute, UN-Organisationen sowie Akteure aus der Zivil- und Privatwirtschaft.
Die Waldfläche Vietnams hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg halbiert. Ho Chi Minh erklärte in den 50er Jahren die Wiederaufforstung zu einem wichtigen Ziel. Aber im Vietnamkrieg fielen 2,5 Millionen Hektar Wald Napalm und Agent Orange zum Opfer, der Wirtschaftsboom seit Mitte der 80er Jahre kostete die gleiche Fläche.
Die deutsch-vietnamesische Entwicklungszusammenarbeit hat reagiert und — mit großem Erfolg — den Umwelt- und Ressourcenschutz zum Schwerpunkt gemacht. Die Zusammenarbeit umfasst die drängenden Umweltthemen der Stadtentwicklung und die vorrangigen Umweltfragen auf dem Land ebenso wie die nachhaltige Forstentwicklung zum Schutz der Boden- und Wasserressourcen und der Biodiversität.
Weitere Informationen über die Forstkonferenz können auf der folgenden Website abgerufen werden:
http://www.vietnamese-german-forestry-conference-2010.vn
07. - 08.09.2010
Meliã Hanoi Hotel
Hanoi
Eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, realisiert von der KfW Entwicklungsbank.


Die Stuttgarter Büros Behnisch Architekten und Transsolar ClimateEngineering verbindet eine langjährige Zusammenarbeit in vielen internationalen Projekten auf dem Gebiet der nachhaltigen und verantwortungsbewussten Architektur. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten ist die Überzeugung, dass eine hochwertig gebaute Umwelt und eine Verbesserung des Lebensraumes unter Sicherung natürlicher Ressourcen möglich ist.
Die in Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen und dem Architekturforum Aedes entstandene Ausstellung versucht, den Begriff der Nachhaltigkeit von einer rein quantitativen Betrachtung zu lösen und seine vielfältigen qualitativen Aspekte zur Geltung zu bringen. Anhand gemeinsamer wie auch unabhängig bearbeiteter Projekte der beiden Büros werden Ergebnisse und Zukunfts-perspektiven des Themas untersucht und dargestellt.
In der Gestaltung der Ausstellung orientiert sich der Kurator Frank Ockert an der sinnlichen Wahrnehmung des Menschen, um so zu veranschaulichen, dass ein sensibler und verantwortungsbewusster Umgang mit der gebauten Umwelt nicht nur Experten, sondern jeden Einzelnen betrifft.
15.- 23.09.2010, Hanoi + 12.-20.10.2010, HCMC
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.



Informationstage: “Integriertes Küstenzonenmanagement im Mekong Delta”
Das Mekong Delta hat als „Reiskammer“ eine herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung für ganz Vietnam. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und der Ausbau der Reis- und Garnelenproduktion bedrohen jedoch das ökologische Gleichgewicht der Küstenfeuchtgebiete.
Im Oktober 2010 möchte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit durch Informationstage zum „Integrierten Küstenzonenmanagement im Mekong Delta“ mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Als Forum für Politik, Wirtschaft und Forschung bieten die Informationstage interessierten Besuchern die Möglichkeit, sich über die deutschen Projekte im Mekong Delta, ihre Herausforderungen und Erfolge sowie geplante Vorhaben zu informieren. Die vietnamesischen Partner präsentieren zusammen mit den deutschen Organisationen die Aktivitäten ihrer Projekte zur Anpassung an den Klimawandel und zum nachhaltigen Küstenzonenmanagement in Filmen, Vorträgen und Ausstellungen. Eine Exkursion zum Thema “Anpassung an den Klimawandel in Can Tho” wird den Besuchern konkrete Einblicke in die Arbeit vor Ort ermöglichen.
Im Vorfeld der Informationstage setzt ein Online-Fotowettbewerb die beiden Schwerpunkte “Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft” und “Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung” kreativ in Szene. Alle Vietnamesen, die über 16 Jahre alt sind, können teilnehmen und ihre Fotos auf
http://mekong-photocontest.com hochladen. Besucher der Website und eine Jury wählen die besten Fotos aus. Die Preisverleihung für die Gewinner des Fotowettbewerbes findet während der Informationstage zum integrierten Küstenzonenmanagement statt.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Volkskomitees der Provinzen An Giang, Ca Mau, Bac Lieu, Kien Giang und Soc Trang und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, realisiert von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH sowie des Entwicklungshilfeprogramms der Australischen Regierung (AusAID). Auch beteiligt ist das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum.
12. – 13. Oktober 2010, Can Tho


Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „Deutschland in Vietnam 2010“
Große Anstrengungen sind in Vietnam notwendig, um langfristig die Wasserressourcen und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und zu sichern sowie den guten Zustand der Gewässerökosysteme wiederherzustellen bzw. zu erhalten.
Es ist dabei wichtig, nicht nur an die örtlichen Bedingungen angepasste Techniken aus den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser- und Klärschlammentsorgung sowie den Hochwasserschutz anzuwenden, sondern auch ein effizientes wasserwirtschaftliches Management im Hinblick auf die jeweiligen Gewässer und ihre Einzugsgebiete auszurichten.
Weltweit bezeichnet man das dieser Vorgehensweise zugrundeliegende Konzept als „Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)“. Integriertes Wasserressourcenmanagement gewährleistet die Versorgung der Bevölkerung mit unbedenklichem Trinkwasser, die Entsorgung und Behandlung von Abwässern, einen effizienten Umgang mit Wasserressourcen, einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Wassernutzungen, den Schutz der Gewässer als Lebens- und Erholungsräume sowie den Schutz von Menschen und Sachwerten vor Überschwemmungen.
Auf dem Seminar sollen markante Beispiele für ein erfolgreiches integriertes Wasserressourcenmanagement auf kommunaler und regionaler Ebene und in der Industrie aufgezeigt werden. Hierbei werden sowohl in Deutschland als auch in Vietnam gemachte Erfahrungen kommuniziert.