

Beethovens 9. Symphonie, eine der populärsten Partituren der klassischen Musik, eröffnet im Januar 2010 als festlicher Auftakt das Deutschlandjahr. Der deutsche Dirigent Jonas Alber, der mit vielen renommierten Orchestern in Deutschland wie auch international erfolgreich zusammenarbeitet, und einer der besten Chore Deutschlands, der Philharmonische Chor Berlin, stehen gemeinsam mit dem Vietnam National Symphony Orchestra auf der Bühne des Hanoier Opernhauses. Mit der 9. Symphonie schuf Beethoven eine Zäsur in der Musikgeschichte, erstmals integrierte er Gesangssolisten und Chor in eine Symphonie. Das furiose Finale mit den Versen aus Schillers Ode an die Freude entwickelte sich zu einer weltweit bekannten Hymne für Frieden und Völkerverständigung und repräsentiert heute offiziell die Europaische Gemeinschaft.
23. und 24. Januar 2010, Opernhaus Hanoi
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.
Tickets kostenlos, abzuholen im Goethe-Institut Hanoi
Tel.: 04 3734 2251/52/53 (Ext. 9)
email:
info@hanoi.goethe.org


60 Jahre Deutsches Kino
Die Deutsche Kinogeschichte nach dem zweiten Weltkrieg hat viele Wendungen genommen. Die Unterhaltungsfilme der 50er Jahre zeigen deutlich westdeutsche Befindlichkeiten nach dem Krieg, die jüngste deutsche Geschichte sollte über heilen Bergpanoramen und romantischen Liebesgeschichten vergessen werden. Doch in den 60ern begehrte eine junge Gruppe Filmschaffender gegen das althergebrachte Kino auf, sie wollten ein radikales neues Kino, das jeglichen kommerziellen Interessen entgegenstand. Aus dieser Bewegung kommen Schlöndorff, Herzog, Wenders und Fassbinder, die den deutschen Film in den 70er Jahren auch international wieder rehabilitierten. Der Neue Deutsche Film war dabei im Ausland oft früher anerkannt als in der Heimat. Nach einer Zeit der Komödien und Genrefilme konnte das Deutsche Kino im neuen Jahrtausend auch international wieder überzeugen: Oscar für Nirgendwo in Afrika und Das Leben der Anderen, Goldener Bär bei den Berliner Filmfestspielen für Fatih Akins Gegen die Wand und deutliche Präsenz bei den großen Filmfestivals dieser Welt.
Der deutsche Film hat eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und auch Ostdeutschland waren.
Die Reihe wird begleitet von Regisseuren und Filmschaffenden.
Januar, März, Mai, Juni, September, November 2010, GI Hanoi
Epoche 1959-1968: 15.-21.03.2010
ab sofort kostenlose Tickets im Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc
15.03., 19:30 Rosen für den Staatsanwalt (Director: Wolfgang Staudte)
16.03., 19:30 Und deine Liebe auch (Director: Frank Vogel)
17.03., 19:30 Der geteilte Himmel (Director: Konrad Wolf)
18.03., 19:30 Das Kaninchen bin ich (Director: Kurt Maetzig)
19.03., 19:30 Spur der Steine (Director: Frank Beyer)
20.03., 19:30 Abschied von Gestern (Director: Alexander Kluge)
21.03., 19:30 Wilde Reiter GmbH (Franz-Josef Spieker)
Rosen für den Staatsanwalt
Auf Grund eines Vermeintlichen Diebstals wird der Soldat Kleinschmidt vor das deutsche Kriegsgericht unter Anklage von Richter Schramm geführt und zum Tode verurteilt. Doch durch einen Bombenangriff entkommt Kleinschmidt in letzter Sekunde der Hinrichtung.
Einige Jahre später nach Kriegsende kreuzen sich die Wege des Richters und des Entkommenen als Kleinschmidt in seine Heimatstadt zurückkehrt. Dort arbeitet Schramm als Oberstaatsanwalt und hält seine nationalistische Gesinnung und Vergangenheit gut unter Verschluss.
Diesen beunruhigt Kleinschmidts Anwesenheit sehr, da er befürchtet seine NS-Vergangenheit könnte aufgedeckt werden. Mit allen Mitteln versucht Schramm Kleinschmidt aus der Stadt zu verdrängen. Wieder geschieht ein Diebstahl dessen Prozess von Schramm geführt wird, doch nun droht seine Fassade zu bröckeln.
Und Deine Liebe auch
Berlin 1961. Klaus und Ulli, zwei Stiefbrüder wie sie gegensätzlicher nicht sein können, schwärmen für dasselbe Mädchen, Eva. Klaus, Lebemann und Draufgänger, verdient gutes Geld als Taxifahrer in Westberlin. Der nachdenklichere und introvertierte Ulli dagegen arbeitet in Ostberlin als Elektromonteur in der Glühbirnenfabrik. Eva entscheidet sich zunächst für Klaus, der ihr ein sorgenloses unbeschwertes Leben verspricht. Doch als nach dem 13. August der Weg nach Westberlin zur Arbeit für Klaus durch die Mauer versperrt ist und der bewaffnete Ulli ihn vom Überqueren hindern will, muss sich Eva endgültig entscheiden, wen sie wirklich liebt, zu wem sie gehört.
»...und deine Liebe auch« ist der erste Film aus der ehemaligen DDR, der den Mauerbau thematisiert, und dennoch durch das feinfühlige genaue Einfangen der besonderen Atmosphäre und Stimmung, die im Sommer 1961 in Berlin herrschten, beineindruckt.
Der geteilte Himmel
„Der geteilte Himmel“, nach dem bekannten Roman von Christa Wolf, ist eine tragische Liebesgeschichte im Zeichen der deutsch-deutschen Teilung. Rita und Manfred sind frisch verliebt. Doch ihre so unterschiedlichen politischen Ansichten über die beiden deutschen Staaten stellt die junge Liebe auf eine harte Probe. Als Manfred die DDR verlässt und in den Westen geht, muss sich Rita entscheiden.
„Der geteilte Himmel“ wurde kurz nach seiner Premiere in der ehemaligen DDR von der Zensur verboten, fängt aber wie kaum ein anderer Film die zwischen Lähmung und Aufbruch wechselnde Atmosphäre der Zeit der deutsch-deutschen Trennung ein.
Das Kaninchen bin ich
Maria, eine selbstbewusste, junge Frau in Ostdeutschland, darf nicht studieren, weil ihr Bruder wegen „staatsgefährdender Hetze“ im Gefängnis sitzt. Stattdessen verdient sie ihr Geld als Kellnerin. Sie verliebt sich in den älteren Paul, muss aber herausfinden dass er der Richter ist, der ihren Bruder unter dubiosen Umständen verurteilt hat. Maria gerät in einen inneren Konflikt, und versucht Liebe und das Schicksal ihres Bruders zu trennen, bis sie Pauls wahres Gesicht kennen lernt.
Der Film war in der DDR bis 1990 verboten, da er sich kritisch mit dem Justizsystem des Landes auseinandersetzt.
Spur der Steine
Auf einer Grossbaustelle arbeitet der Brigadier Hannes Balla mit seiner Truppe. Seine Arbeit wird geschätzt, er schuftet mehr als alle anderen, aber er lässt sich in kein Korsett zwingen, säuft, rauft und nimmt sich viele Freiheiten. Der neue Parteisekretär auf der Baustelle, Horrath, sieht nicht ohne Grund seine Autorität untergraben, doch neben der Rivalität verbindet die beiden Männer auch Respekt voreinander. Als die Bauingenieurin Kati Klee auf der Baustelle anfängt, verlieben sich beide Männer in sie, doch obwohl Katis mit dem Opportunisten Balla konform geht, gehört ihr Herz dem bereits vergebenen Horrath, von dem sie schwanger wird.
Spur der Steine gibt mehr als 40 Jahre nach seiner Entstehung einen intensiven Einblick in die politischen und menschlichen Konflikte der 60er Jahre in der DDR, teilte aber das Schicksal vieler DEFA Filme, in dem er bis 1989 verboten war.
Abschied von Gestern
Anita flüchtet in den 60er Jahren aus der DDR in den Westen. Dort arbeitet sie als Krankenschwester, begeht einen Diebstahl und wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Sie entflieht jedoch ihrer Bewährungshelferin und zieht in eine neue Stadt. Als Vertreterin einer Plattenfirma wird sie die Geliebte ihres Chefs, der sie allerdings auf Druck seiner Frau verlässt und zudem anzeigt. Auch einen Job als Zimmermädchen verliert sie wegen falscher Verdächtigungen. Als sie die Geliebte des Ministerialrats Pichota wird, scheint sich Leben endlich zum Besseren zu wenden.
Ein Klassiker des Neuen Deutschen Kinos, das sich gegen „Papas Kino“ der 50er Jahre aufgelehnt hat und ganz neue Ausdrucksmittel findet.
Wilde Reiter GmbH
Die Komödie „Wilde Reiter GmbH“ war einer der ersten großen Publikumserfolge des jungen deutschen Kinos, ein Popfilm, der die Stimmung in der „Swinging BRD“ Ende der 60er einfängt. Der junge Georg wird in München PR-Manager bei dem Möchte-Gern-Sänger Kim, dem „wilden Reiter“. Mit den wildesten Promotionaktionen und Stunts versucht er auf sich aufmerksam zu machen- und wird zum Darling der Medien. „Wilde Reiter GmbH“ ist ein satirischer Seitenhieb auf das Showbusiness und übereifrige PR-Schaffende.
Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Vietnam.


Konzert: Gudni Emilsson dirigiert das Vietnam National Symphony Orchestra
Gudni Emilsson ist seit vielen Jahren dem Vietnamese National Symphony Orchestra durch zahlreiche Gastdirigate eng verbunden. Für das Deutschlandjahr 2010 erarbeitet er l mit den Hanoiern Musikern zwei neue Programme das unter anderem mit Werken von Schumann und Mendelssohn-Bartholdy, die anschliessend im festlichen Rahmen der Hanoier Oper aufgeführt werden.. Gudni Emilssons Gastdirigate sind Teil einer langjährigen Bemühung des Goethe-Instituts, die Musikausbildung in Vietnam zu fördern und die Beziehungen zu deutschen Institutionen im Musikbereich auszubauen.
Gudni Emilsson ist Preisträger der Herbert von Karajan Stiftung, der Richard Wagner Stiftung und erhielt eine Auszeichnung vom Deutschen Musikrat. Er leitet als Gast-Dirigent zahlreiche Orchester und Ensembles und seine musikalischen Reisen führen ihn auf Festivals und Bühnen der ganzen Welt. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Tübinger Kammerorchesters, seit 2005 auch der Camerata Bohemica Prague und leitender Dirigent des neuen Thailand Philharmonic Orchestra in Bangkok
14. +15.03.2010 und 19.+20.06.2010, Hanoi
Kostenlose Tickets für den 14.+15.03. ab sofort im
Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc
Programm am 14.+15.03.2010
Franz Schubert (1797-1828)
Overture D.591, C major „In the Italian Style“
Adagio-Allegro
Wolfgang A. Mozart (1756-1791)
Concerto for Piano and Orchestra in C minor K.491
1) Allegro
2) Larghetto
3) Allegretto
Intermission
Joseph Haydn (1732 -1809)
Symphony No.104 in D Major “London”
1) Adagio – Allegro
2) Andante
3) Menuetto: Allegro
4) Finale: Spirituoso
Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Vietnam.



Cracking Bamboo
CRACKING BAMBOO ist ein Festival der Begegnung südostasiatischer und europäischer Musik. Inhaltliches Bindeglied sind die Schlaginstrumente, die wie kaum eine andere Instrumentenfamilie Anschlussmöglichkeiten bieten, die es gestatten, einen Bezug zwischen der abendländischen Musik und den traditionellen außereuropäischen Musiken herzustellen. Schlaginstrumente eröffnen aber auch eine Fülle an Schnittstellen zu Dialogformen mit anderen Künsten. Für Cracking Bamboo 2010 werden deshalb neben Schlagzeugern auch Tänzer, Sänger, Videokünstler und Performancekünstler aus der ganzen Welt eingeladen, die sich in Workshops und Meisterklassen begegnen, austauschen und gemeinsamen arbeiten. Schließlich werden die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit als einmalige Performance auf die Bühne gebracht. Cracking Bamboo war 2008 in Vietnam und der ganzen Region mit mehr als 6.000 Zuschauern, 50 Künstlern aus 20 Ländern ein unvergessliches Erlebnis und wird sicherlich einer der Höhepunkte im Deutschlandjahr 2010 mit Stationen in Hanoi und HCMC.
Hanoi:
22.+23.03.2010, 20:00, im Innenhof des Goethe-Instituts, 56-58 Nguyen Thai Hoc, Eintritt frei, keine Tickets
26.+27.03.2010, 20:00, im Opernhaus Hanoi, 1 Trang Tien
Eintritt frei, Tickets im Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc, Telefon: 04.3734 22 51/52/53, ab Montag, 22.03.2010
HCMC:
03.04.2010, 20:00, im Konservatorium für Musik HCMC, 112 Nguyen Du, Distrikt 1
Eintritt frei, Tickets im Goethe-Institut HCMC, 335/4 Dien Bien Phu, Distrikt 3, Telefon: 08.38326716 (ext. -14),
prog@saigon.goethe.org
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.



Internationale Modenschau
Vor der Kulisse der Deutschen Residenz in Hanoi wird am 16.04 2010 eine interna-tionale Modenschau stattfinden. Das renommierte deutsche Bekleidungsunternehmen VanLaack wird in Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Münchener Modelabel Talbot Runhof und dem Modehaus Escada den Zuschauern ausgewählte Stücke der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2010 präsentieren. In einer rund einstündigen Vorführung werden vietnamesische Models Damen- und Herrenmode vorführen. Deutschland präsentiert sich damit als wichtiger und attraktiver Modestandort.
16.04.2010, 19:00, Residenz des deutschen Botschafters, 47, Dien Bien Phu, Hanoi
Eine Veranstaltung der Deutschen Botschaft Hanoi mit den Partnern Van Laack, Escada und Talbot Runhof.



Konzert: Camerata Orientis
der Name des Ensembles ist eine Hommage an die Florentiner Camerata, eine Gruppe von humanistischen Musikern, Dichtern und Intellektuellen im Florenz der Spätrenaissance. Die Gruppe, die der Mäzen Fürst Giovanni de Bardi um sich versammelte, diskutierte neuere Strömungen in der Kunst und beschäftigte sich speziell damit, sich gegenseitig Musik zu lehren und aufzuführen.
Als Teil der internationalen Dozentenvereinigung der ARTplus Stiftung (mit Sitz in Phnom Penh) spielt das Ensemble eine wichtige Rolle bei der Verbreitung westlicher klassischer Musik in Südostasien.
Das Ensemble ist ein flexibel zusammengesetztes Quintett ohne festes Dirigat, das sich der Aufführung von Kammermusik des Barock und der Frühklassik (17. und 18. Jahrhundert) widmet. Dies sowohl mit Vokal - als auch mit Instrumentalmusik der Zeit.
Das Ensemble kommt zu Meisterkursen und Konzert ins Konservatorium nach Ho Chi Minh City vom 19.-24.04.
Konzert am 23.04. im Konservatorium HCMC
Gesangs-Meisterstücke von Georg Friedrich Händel (1685-1759)
9 Deutsche Arien (HWV 202-210)
Cantata“ Nel dolce dell’ oblio” (HWV134)
Sonata a Tre op.2/1 (HWV386)
Ausführende Musiker:
Anton Isselhardt, Querflöte (BRD)
Markus Gunderman, Violine (BRD)
Nam-Joo Lee, Sopran (Korea)
Hye-Jin Lee, Klavier (Korea)
Vladimir Stoyanov, Fagott (Bulgarien)
23.04.2010, 20:00
Music Conservatory HCMC, 112 Nguyen Du, Quan 1
Freie Tickets ab dem 19.04.2010 im Goethe-Institut HCMC, Dien Bien Phu 335/4, Distrikt 3, Telefon: 08.38326716 (ext.-14),
prog@saigon.goethe.org


5 Städte, mehr als 50 Vorführungen und das erfolgreichste und aktuellste an Filmen, was das deutsche Kino zu bieten hat: das Deutsche Filmfestival 2010 bringt Deutschland auf die Leinwände Vietnams. Lange nicht mehr haben deutsche Filme eine solche Aufmerksamkeit erregt, so viele Preise gewonnen, gab es so viele internationale Produktionen mit deutscher Beteiligung. In den Wettbewerben der großen Filmfestivals hat das deutsche Kino wieder einen Stammplatz gefunden.
Das deutsche Filmfestival möchte im Deutschlandjahr 2010 die Möglichkeit geben den aktuellen deutschen Film besser kennen zu lernen und über die Leinwand so auch einen Blick auf das heutige Deutschland zu werfen. Dazu präsentieren wir eine Auswahl deutscher Filme, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus das Publikum begeistert haben, auf den Filmfestspielen in Berlin, bei den Oscars und auf unzähligen Festivals und in Kinosälen weltweit.
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.
Hanoi
Veranstaltungsort
National Cinema Center
87 Láng Hạ, Ba Đình
Kostenlose Eintrittskarten im
Goethe-Institut Hanoi
56-58 Nguyễn Thái Học
Tel. (04) 37 34 22 51 (ext. 9)
05.05
19:00 Empfang
20:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
06.05
20:00 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
20:00 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
07.05
20:00 John Rabe
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
20:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
08.05
20:00 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
20:00 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
09.05
20:00 Krabat
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
20:00 John Rabe
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
Hai Phong
Veranstaltungsort
Rạp 1.5 / Cinema 1.5
55 Hoàng Văn Thụ
Tel. (031) 381 0294
Kostenlose Eintrittskarten im
Rạp 1.5 / Cinema 1.5
55 Hoàng Văn Thụ
14.05
19:30 Empfang
20:00 John Rabe
15.05
15:30 Lila, Lila
20:00 Kirschblüten Hanami
16.05
15:30 Krabat
20:00 Same Same but Different
17.05
15:30 Kirschblüten Hanami
20:00 Lila, Lila
18.05
15:30 John Rabe
20:00 Same Same but Different
Originalsprache Deutsch, vietnamesische Synchronisation
Da Nang
Veranstaltungsort
Rạp Lê Độ / Le Do Cinema
46 Trần Phú, Hải Châu
Tel. (0511) 364 7173
Kostenlose Eintrittskarten im
Trung tâm Phát hành Phim
và Chiếu bóng Đà Nẵng
82 Trần Phú, Hải Châu
Tel. (0511) 382 3284
Rạp Lê Độ / Le Do Cinema
46 Trần Phú, Hải Châu
21.05
19:00 Empfang
19:30 John Rabe
22.05
17:00 Lila, Lila
19:30 Kirschblüten Hanami
23.05
17:00 Krabat
19:30 Same Same but Different
24.05
17:00 Kirschblüten Hanami
19:30 Lila, Lila
25.05
17:00 John Rabe
19:30 Same Same but Different
Originalsprache Deutsch, vietnamesische Synchronisation
Ho Chi Minh City
Veranstaltungsort
Rạp Lotte Diamond / Lotte Cinema Diamond
Tầng 13, Diamond Plaza, 34 Lê Duẩn, Quận 1
Tel. (08) 382 27897
Kostenlose Eintrittskarten im
Goethe-Institut HCMC
18 Đường số 1, Cư xá Đô Thành, Phường 4, Quận 3
Tel. (08) 383 26716 (ext. 14)
Rạp Lotte Diamond / Lotte Cinema Diamond
Tầng 13, Diamond Plaza, 34 Lê Duẩn, Quận 1
28.05
18:00 Empfang
18:45 John Rabe
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
29.05
18:45 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
21:00 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
30.05
18:45 Krabat
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
21:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
31.05
18:45 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
21:00 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
01.06
18:45 John Rabe
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
21:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
Can Tho
Veranstaltungsort
Nhà hát Tây Đô / Tay Do Theatre
105 Trần Hưng Đạo
Kostenlose Eintrittskarten im
Công Ty Cổ Phần Điện Ảnh Cần Thơ
80 Phan Đình Phùng
Tel. (0710) 382 3625
Fax. (0710) 382 9262
Quầy vé Nhà hát Tây Đô
Ticket counter, Tay Do Theatre
105 Trần Hưng Đạo
04.06
19:00 Empfang
19:30 John Rabe
05.06
19:30 Kirschblüten Hanami
06.06
18:30 Krabat
07.06
19:30 Lila, Lila
08.06
19:30 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
John Rabe (2009)
Regie: Florian Gallenberger
Spielfilm, 134’
Darsteller : Ulrich Tukur, Daniel Brühl, Steve Buscemi, Zhang Jingchu
Nanking, China, 1937. Die Japaner greifen die Stadt genau an dem Abend an, an dem der deutsche Kaufmann John Rabe seinen Abschied nach 30 Jahren Arbeit in China feiert. Seine Frau schickt er zurück nach Europa, selbst bleibt er in der belagerten Stadt. Mit einer Gruppe Exilanten errichtet er eine Schutzzone, in die sich in kürzester Zeit hunderttausende Menschen flüchten, während die Japaner draussen mit äußerster Brutalität gegen Zivilisten
vorgehen. Doch bald verschlechtern sich die Bedingungen in der Schutzzone drastisch und Rabe muss für das Leben von mehr als 200.000 Menschen kämpfen.
Unter der Regie des Oscar-Preisträgers Florian Gallenberg entstand eine mitreißende und einfühlsame Erzählung eines widersprüchlichen Helden, der in China als “lebender Buddha” verehrt wird.
Kirschblüten – Hanami (2008)
Regie: Doris Dörrie
Spielfilm, 127’
Darsteller: Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Aya Irizuki
Rudi und Trudi. Sie wäre gerne Tänzerin im japanischen Butoh-Tanz geworden, hat es aber noch nicht mal nach Japan geschafft, er ist Beamter, der seine Freizeit am liebsten in Ruhe zu Hause verbringt. Rudi und Trudi sind nun alt, Vertrautheit, aber auch
Gleichförmigkeit prägen ihre Ehe. Als Trudi erfährt, dass Rudi nicht mehr lange zu leben hat, verheimlicht sie ihr Wissen vor ihm und drängt ihn zum Besuch der Kinder. Die Reise wird eine
Enttäuschung, die beiden fahren weiter zum Meer, wo allerdings nicht Rudi sondern Trudi eines Morgens nicht mehr aufwacht. Rudi ist nun allein, und beschliesst zum Sohn nach Japan zu reisen. Er wagt den Sprung ins Unbekannte, und beginnt sich selbst zu
entdecken und dadurch auch Trudi, deren Träume er auslebt und die ihm näher rückt als in ihrer langen Ehe. Kirschblüten – Hanami war Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale 2008.
Krabat (2008)
Regie: Marco Kreuzpaintner
Spielfilm, 120’
Darsteller: David Kross, Daniel Brühl, Robert Stadlober
Deutschland im 17. Jahrhundert. Eine Stimme im Traum lockt den Waisenjungen Krabat in eine geheimnisumwitterte Mühle. Vom Meister wird er als Lehrling aufgenommen und lernt fortan nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Macht der schwarzen Magie. Doch der Preis dafür ist hoch: jedes Jahr wird ein Lehrling dem Gevatter Tod geopfert, damit der Meister weiterleben kann. Als sich Krabat verliebt, riskiert er sein Leben, denn das Einzige, das der Meister fürchtet ist die Liebe.
Kreuzpaintners Verfilmung von Otfried Preußlers berühmter
Erzählung über Verführung, Liebe, Hass und Tod lief auf der
Berlinale 2008 und erhielt den Bayrischen Filmpreis in der Kategorie “Kinder- und Jugendfilm”.
Lila, Lila (2009)
Regie: Alain Gsponer
Spielfilm, 108’
Darsteller: Daniel Brühl, Hannah Herzsprung, Henry Hübchen
David Kern hat gerade einen Bestsellerroman veröffentlicht, der ihm nicht nur eine Menge Ruhm und Anerkennung einbringt, sondern auch die schöne Marie wird endlich auf ihn aufmerksam. Leider ist David gar nicht der Autor des Buches. Er hat lediglich ein Manuskript in einem alten Nachttisch vom Trödler gefunden und dieses abgetippt. Um der Literaturstudentin Marie zu imponieren, gab er es ihr zu lesen und die schickte es heimlich zur
Veröffentlichung an einen Verlag. Wirklich heikel wird die ganze Situation, als Jacky, ein Herumtreiber im mittleren Alter, bei einer Autogrammstunde auftaucht und behauptet der wahre Autor des Buches zu sein.
Lila, Lila ist die Verfilmung von Martin Suters gleichnamigen Roman, der mit Witz und Leichtigkeit den schönen Schein der
Literaturszene aufdeckt.
Same Same but Different (2010)
Regie: Detlev Buck
Spielfilm, 107’
Darsteller: David Kross, Apinya Sakuljaroensukv
Der junge Ben reist als Backpacker zum ersten Mal durch Asien, Phnom Penh erscheint wie das Paradies. Er und sein Freund leben das typische Traveller-Leben: Tagsüber in Hängematten schlafen und nachts durch die Clubs der Stadt ziehen. In einer Bar trifft er Sreykeo, sie flirten und verbringen eine Nacht miteinander. Doch zurück im deutschen Alltag meldet sich Sreykeo bei Ben: sie hat Aids, und
plötzlich ist alles anders. Ben muss sich entscheiden. Er reist zurück nach Kambodscha und eine deutsch-asiatische Liebesgeschichte beginnt.
Same Same but different ist ein anrührend-intensiver
Liebesfilm, der auf der wahren Geschichte des deutschen
Journalisten Benjamin Prüfer beruht. Dargestellt wird Ben von
David Kross, der international durch “Der Vorleser” bekannt wurde.



Überall auf der Erde gibt es kulturelle Schätze, die es zu erhalten gilt. Kein Land schafft das allein. Es bedarf der Anstrengungen vieler, um Fachkräfte und finanzielle Mittel zu bündeln. Das gilt auch für Vietnam mit seiner von Kolonialismus, Kriegen und Zerstörung gekennzeichneten Geschichte, die viele Denkmäler und Ensembles jahrzehntelang außer Acht ließ.
Die Audioslideshow „Kulturerhalt in Vietnam“ zeigt an drei schönen Tatorten, dass sich hier eine Wende vollzogen hat. Durch eine DVD erfährt der Betrachter, wie Vietnamesen und Deutsche gemeinsam Kulturdenkmälern neues Leben einhauchen. Die Decken- und Wandmalereien im An Dinh Palais zu Hué wurden ebenso fachgerecht konserviert und restauriert wie das Eingangstor und die Geisterblende am nahe gelegenen Grabmal des Kaisers Tu Duc. Beide Projekte waren gekoppelt mit der Ausbildung von dringend benötigten einheimischen Restauratoren durch die Fachleute der German Conservation Restoration & Education Projects (GCREP). Mit der Instandsetzung und Restaurierung des Ortskerns von Tran Dang nahe Hanoi gelang ein drittes Projekt, das sich direkt im dörflichen Leben abspielt.
Eine Veranstaltung der German Conservation Restoration & Education Projects und der Gesellschaft zur Erhaltung des kulturellen Erbes e.V.
06.05.2010, hanoi, goethe institut, 56-58 NGUYEN thai hoc



Khai Dinh, Vietnams vorletzter Kaiser, ließ das An Dinh Palais von 1916 bis 1918 in der alten Kaiserstadt Hué errichten. Das Gebäude mit seinen kunsthistorisch wichtigen Decken- und Wandmalereien durchlebte die wechselvolle Geschichte des Landes in einer Art Dornröschenschlaf, bis es 2003 von den Restauratoren der späteren German Conservation Restoration & Education Projects (GCREP) entdeckt und zur Initialzündung ihrer Arbeit in Südostasien wurde.
Die Publikation zeigt in prächtigen Bildern und dokumentiert vielschichtig, wie am stark geschädigten Interieur dieses UNESCO Weltkulturerbes alter Glanz zu neuem Leben erweckt wurde. Gleichzeitig wird man Zeuge, wie die deutschen Fachleute im Rahmen eines interkulturellen Schulungsprojektes junge Vietnamesen per „Training on the Job“ zu neuen, dringend benötigten Restauratoren ausbildeten. So trägt diese Dokumentation dazu bei, dass die jahrzehntelang verborgenen Schätze des An Dinh Palais nun wieder ihren Platz im Leben des Landes einnehmen.
Eine Veranstaltung der German Conservation Restoration & Education Projects und der Gesellschaft zur Erhaltung des kulturellen Erbes e.V.
06.05.2010, hanoi, goethe institut, 56-58 NGUYEN thai hoc



60 Jahre Deutsches Kino
Die Deutsche Kinogeschichte nach dem zweiten Weltkrieg hat viele Wendungen genommen. Die Unterhaltungsfilme der 50er Jahre zeigen deutlich westdeutsche Befindlichkeiten nach dem Krieg, die jüngste deutsche Geschichte sollte über heilen Bergpanoramen und romantischen Liebesgeschichten vergessen werden. Doch in den 60ern begehrte eine junge Gruppe Filmschaffender gegen das althergebrachte Kino auf, sie wollten ein radikales neues Kino, das jeglichen kommerziellen Interessen entgegenstand. Aus dieser Bewegung kommen Schlöndorff, Herzog, Wenders und Fassbinder, die den deutschen Film in den 70er Jahren auch international wieder rehabilitierten. Der Neue Deutsche Film war dabei im Ausland oft früher anerkannt als in der Heimat. Nach einer Zeit der Komödien und Genrefilme konnte das Deutsche Kino im neuen Jahrtausend auch international wieder überzeugen: Oscar für Nirgendwo in Afrika und Das Leben der Anderen, Goldener Bär bei den Berliner Filmfestspielen für Fatih Akins Gegen die Wand und deutliche Präsenz bei den großen Filmfestivals dieser Welt.
Der deutsche Film hat eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und auch Ostdeutschland waren.
Die Reihe wird begleitet von Regisseuren und Filmschaffenden.
Januar, März, Mai, Juni, September, November 2010, GI Hanoi
Epoche 1959-1968: 15.-21.03.2010
ab sofort kostenlose Tickets im Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc
15.03., 19:30 Rosen für den Staatsanwalt (Director: Wolfgang Staudte)
16.03., 19:30 Und deine Liebe auch (Director: Frank Vogel)
17.03., 19:30 Der geteilte Himmel (Director: Konrad Wolf)
18.03., 19:30 Das Kaninchen bin ich (Director: Kurt Maetzig)
19.03., 19:30 Spur der Steine (Director: Frank Beyer)
20.03., 19:30 Abschied von Gestern (Director: Alexander Kluge)
21.03., 19:30 Wilde Reiter GmbH (Franz-Josef Spieker)
Rosen für den Staatsanwalt
Auf Grund eines Vermeintlichen Diebstals wird der Soldat Kleinschmidt vor das deutsche Kriegsgericht unter Anklage von Richter Schramm geführt und zum Tode verurteilt. Doch durch einen Bombenangriff entkommt Kleinschmidt in letzter Sekunde der Hinrichtung.
Einige Jahre später nach Kriegsende kreuzen sich die Wege des Richters und des Entkommenen als Kleinschmidt in seine Heimatstadt zurückkehrt. Dort arbeitet Schramm als Oberstaatsanwalt und hält seine nationalistische Gesinnung und Vergangenheit gut unter Verschluss.
Diesen beunruhigt Kleinschmidts Anwesenheit sehr, da er befürchtet seine NS-Vergangenheit könnte aufgedeckt werden. Mit allen Mitteln versucht Schramm Kleinschmidt aus der Stadt zu verdrängen. Wieder geschieht ein Diebstahl dessen Prozess von Schramm geführt wird, doch nun droht seine Fassade zu bröckeln.
Und Deine Liebe auch
Berlin 1961. Klaus und Ulli, zwei Stiefbrüder wie sie gegensätzlicher nicht sein können, schwärmen für dasselbe Mädchen, Eva. Klaus, Lebemann und Draufgänger, verdient gutes Geld als Taxifahrer in Westberlin. Der nachdenklichere und introvertierte Ulli dagegen arbeitet in Ostberlin als Elektromonteur in der Glühbirnenfabrik. Eva entscheidet sich zunächst für Klaus, der ihr ein sorgenloses unbeschwertes Leben verspricht. Doch als nach dem 13. August der Weg nach Westberlin zur Arbeit für Klaus durch die Mauer versperrt ist und der bewaffnete Ulli ihn vom Überqueren hindern will, muss sich Eva endgültig entscheiden, wen sie wirklich liebt, zu wem sie gehört.
»...und deine Liebe auch« ist der erste Film aus der ehemaligen DDR, der den Mauerbau thematisiert, und dennoch durch das feinfühlige genaue Einfangen der besonderen Atmosphäre und Stimmung, die im Sommer 1961 in Berlin herrschten, beineindruckt.
Der geteilte Himmel
„Der geteilte Himmel“, nach dem bekannten Roman von Christa Wolf, ist eine tragische Liebesgeschichte im Zeichen der deutsch-deutschen Teilung. Rita und Manfred sind frisch verliebt. Doch ihre so unterschiedlichen politischen Ansichten über die beiden deutschen Staaten stellt die junge Liebe auf eine harte Probe. Als Manfred die DDR verlässt und in den Westen geht, muss sich Rita entscheiden.
„Der geteilte Himmel“ wurde kurz nach seiner Premiere in der ehemaligen DDR von der Zensur verboten, fängt aber wie kaum ein anderer Film die zwischen Lähmung und Aufbruch wechselnde Atmosphäre der Zeit der deutsch-deutschen Trennung ein.
Das Kaninchen bin ich
Maria, eine selbstbewusste, junge Frau in Ostdeutschland, darf nicht studieren, weil ihr Bruder wegen „staatsgefährdender Hetze“ im Gefängnis sitzt. Stattdessen verdient sie ihr Geld als Kellnerin. Sie verliebt sich in den älteren Paul, muss aber herausfinden dass er der Richter ist, der ihren Bruder unter dubiosen Umständen verurteilt hat. Maria gerät in einen inneren Konflikt, und versucht Liebe und das Schicksal ihres Bruders zu trennen, bis sie Pauls wahres Gesicht kennen lernt.
Der Film war in der DDR bis 1990 verboten, da er sich kritisch mit dem Justizsystem des Landes auseinandersetzt.
Spur der Steine
Auf einer Grossbaustelle arbeitet der Brigadier Hannes Balla mit seiner Truppe. Seine Arbeit wird geschätzt, er schuftet mehr als alle anderen, aber er lässt sich in kein Korsett zwingen, säuft, rauft und nimmt sich viele Freiheiten. Der neue Parteisekretär auf der Baustelle, Horrath, sieht nicht ohne Grund seine Autorität untergraben, doch neben der Rivalität verbindet die beiden Männer auch Respekt voreinander. Als die Bauingenieurin Kati Klee auf der Baustelle anfängt, verlieben sich beide Männer in sie, doch obwohl Katis mit dem Opportunisten Balla konform geht, gehört ihr Herz dem bereits vergebenen Horrath, von dem sie schwanger wird.
Spur der Steine gibt mehr als 40 Jahre nach seiner Entstehung einen intensiven Einblick in die politischen und menschlichen Konflikte der 60er Jahre in der DDR, teilte aber das Schicksal vieler DEFA Filme, in dem er bis 1989 verboten war.
Abschied von Gestern
Anita flüchtet in den 60er Jahren aus der DDR in den Westen. Dort arbeitet sie als Krankenschwester, begeht einen Diebstahl und wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Sie entflieht jedoch ihrer Bewährungshelferin und zieht in eine neue Stadt. Als Vertreterin einer Plattenfirma wird sie die Geliebte ihres Chefs, der sie allerdings auf Druck seiner Frau verlässt und zudem anzeigt. Auch einen Job als Zimmermädchen verliert sie wegen falscher Verdächtigungen. Als sie die Geliebte des Ministerialrats Pichota wird, scheint sich Leben endlich zum Besseren zu wenden.
Ein Klassiker des Neuen Deutschen Kinos, das sich gegen „Papas Kino“ der 50er Jahre aufgelehnt hat und ganz neue Ausdrucksmittel findet.
Wilde Reiter GmbH
Die Komödie „Wilde Reiter GmbH“ war einer der ersten großen Publikumserfolge des jungen deutschen Kinos, ein Popfilm, der die Stimmung in der „Swinging BRD“ Ende der 60er einfängt. Der junge Georg wird in München PR-Manager bei dem Möchte-Gern-Sänger Kim, dem „wilden Reiter“. Mit den wildesten Promotionaktionen und Stunts versucht er auf sich aufmerksam zu machen- und wird zum Darling der Medien. „Wilde Reiter GmbH“ ist ein satirischer Seitenhieb auf das Showbusiness und übereifrige PR-Schaffende.
Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Vietnam.


Lichtinstallation Herbert Cybulska
„Richard Kelly, einer der Väter der Lichtgestaltung in der Architektur, nennt neben ausreichender Helligkeit und Akzentuierung "play of brilliants" als drittes Kriterium für gute Lichtgestaltung - und zielt auf solche Lichtspiele ab, die ein Extra sind, ein Luxus, die Freude machen und eine Gestaltung abrunden. Eine solche Freude bringe ich in das Goethe Institut nach Hanoi - vor das Institut, denn sie soll auch nach außen abstrahlen.“(Herbert Cybulska)
Der Lichtgestalter Herbert Cybulska wird auf dem Außengelände des Goethe-Instituts verschiedenfarbige Lichtkuben installieren, die als Lichtakzente und Lichtklänge im Raum wirken werden. Diese werden sobald es dunkel wird das Institut in neuem Licht erstrahlen lassen.
Herbert Cybulska arbeitet seit 25 Jahren als Freiberuflicher Licht-Designer und war unter anderem für die Beleuchtung des Kulturprogramms im deutschen Pavillon auf der EXPO 2000 verantwortlich.
28.04.2010, 18:00 im Goethe-Institut Hanoi
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam


Meg Stuart gilt als eine der Schlüsselfiguren in der internationalen zeitgenössischen Tanzszene. Nach Ausbildung und Anfängen in New York ist ihre Arbeitsbasis mittlerweile Europa, seit 2003 arbeitet sie eng mit der Schaubühne in Berlin zusammen. Bei ihren Choreographien schöpft sie aus dem Bewegungsreservoir des Alltäglichen und begründet damit eine ganz neue Ästhetik des Tanzes.
Für das Deutschlandjahr 2010 ist sie in Hanoi und Ho Chi Minh City mit ihrem Werk „Maybe Forever“ zu Gast. Das atmosphärisch dichte und tief berührende „Maybe Forever“ wird live von Nicko Hafkenscheids Gitarrengrooves begleitet. Während er von Liebe und Sehnsucht singt, begegnen sich die Tänzer Meg Stuart und Philipp Gehmacher real auf der Bühne. Nach dem Ende der Liebe bleibt ihnen nur der Schmerz der Erinnerung und der wahnsinnige irrationale Wunsch,
die Intimität und Nähe ihrer Beziehung wieder herzustellen. Beide Künstler sind bekannt für die kritische Auseinandersetzung mit dem entfremdeten Körper: Zum Berühren nah und doch so weit entfernt voneinander, versuchen sie, in einer Umarmung zusammen zu kommen.
06.2010, Hanoi und HCMC
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.



Fotografieausstellung: Nora Bibel und Marei Wenzel
07.06.-13.06.2010, An Dinh Palais, Hué, Vietnam
Eröffnung 06.06.2010 15 Uhr
Künstlergespräch 10.06.2010 15 Uhr
Der An Dinh Palais in Hué wurde im April 2009 von Marei Wenzel und Nora
Bibel für die Publikation "An Dinh Palais - Hués verborgener Schatz"
fotografiert, die zum Deutschland-Jahr in Vietnam präsentiert wird. Zum
Erscheinen des Buches zeigen die beiden Künstlerinnen im An Dinh Palais eine
Ausstellung freier Arbeiten, die sich mit Vietnam beschäftigen.
Marei Wenzel wird in der Ausstellung ihre Arbeit "Mok Mok - Challenging
Livelihoods in Vietnam" zeigen, die sich mit den schnell verändernden
Lebensbedingungen und -umständen der Vietnamesen aufgrund des aggressiven
Klimas in ihrem Land auseinandersetzt.
Nora Bibels Arbeit "Heimat" erzählt von Rückkehrern, Vietnamesen, die über
Jahre ihre Heimat verlassen hatten, um in Deutschland zu leben, nun aber
wieder nach Vietnam zurückgekehrt sind. Die Fotografien zeigen Spuren von
Heimat zwischen den beiden Kulturen.
07.06.-13.06.2010, An Dinh Palais, Hué, Vietnam
Die Ausstellung wird finanziert vom Institut für Auslandsbeziehungen.
Eine Veranstaltung des German Conservation Restoration & Education
Projects.



5 Städte, mehr als 50 Vorführungen und das erfolgreichste und aktuellste an Filmen, was das deutsche Kino zu bieten hat: das Deutsche Filmfestival 2010 bringt Deutschland auf die Leinwände Vietnams. Lange nicht mehr haben deutsche Filme eine solche Aufmerksamkeit erregt, so viele Preise gewonnen, gab es so viele internationale Produktionen mit deutscher Beteiligung. In den Wettbewerben der großen Filmfestivals hat das deutsche Kino wieder einen Stammplatz gefunden.
Das deutsche Filmfestival möchte im Deutschlandjahr 2010 die Möglichkeit geben den aktuellen deutschen Film besser kennen zu lernen und über die Leinwand so auch einen Blick auf das heutige Deutschland zu werfen. Dazu präsentieren wir eine Auswahl deutscher Filme, die weit über die Grenzen Deutschlands hinaus das Publikum begeistert haben, auf den Filmfestspielen in Berlin, bei den Oscars und auf unzähligen Festivals und in Kinosälen weltweit.
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.
Hanoi
Veranstaltungsort
National Cinema Center
87 Láng Hạ, Ba Đình
Kostenlose Eintrittskarten im
Goethe-Institut Hanoi
56-58 Nguyễn Thái Học
Tel. (04) 37 34 22 51 (ext. 9)
05.05
19:00 Empfang
20:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
06.05
20:00 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
20:00 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
07.05
20:00 John Rabe
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
20:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
08.05
20:00 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
20:00 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
09.05
20:00 Krabat
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
20:00 John Rabe
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
Hai Phong
Veranstaltungsort
Rạp 1.5 / Cinema 1.5
55 Hoàng Văn Thụ
Tel. (031) 381 0294
Kostenlose Eintrittskarten im
Rạp 1.5 / Cinema 1.5
55 Hoàng Văn Thụ
14.05
19:30 Empfang
20:00 John Rabe
15.05
15:30 Lila, Lila
20:00 Kirschblüten Hanami
16.05
15:30 Krabat
20:00 Same Same but Different
17.05
15:30 Kirschblüten Hanami
20:00 Lila, Lila
18.05
15:30 John Rabe
20:00 Same Same but Different
Originalsprache Deutsch, vietnamesische Synchronisation
Da Nang
Veranstaltungsort
Rạp Lê Độ / Le Do Cinema
46 Trần Phú, Hải Châu
Tel. (0511) 364 7173
Kostenlose Eintrittskarten im
Trung tâm Phát hành Phim
và Chiếu bóng Đà Nẵng
82 Trần Phú, Hải Châu
Tel. (0511) 382 3284
Rạp Lê Độ / Le Do Cinema
46 Trần Phú, Hải Châu
21.05
19:00 Empfang
19:30 John Rabe
22.05
17:00 Lila, Lila
19:30 Kirschblüten Hanami
23.05
17:00 Krabat
19:30 Same Same but Different
24.05
17:00 Kirschblüten Hanami
19:30 Lila, Lila
25.05
17:00 John Rabe
19:30 Same Same but Different
Originalsprache Deutsch, vietnamesische Synchronisation
Ho Chi Minh City
Veranstaltungsort
Rạp Lotte Diamond / Lotte Cinema Diamond
Tầng 13, Diamond Plaza, 34 Lê Duẩn, Quận 1
Tel. (08) 382 27897
Kostenlose Eintrittskarten im
Goethe-Institut HCMC
18 Đường số 1, Cư xá Đô Thành, Phường 4, Quận 3
Tel. (08) 383 26716 (ext. 14)
Rạp Lotte Diamond / Lotte Cinema Diamond
Tầng 13, Diamond Plaza, 34 Lê Duẩn, Quận 1
28.05
18:00 Empfang
18:45 John Rabe
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
29.05
18:45 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
21:00 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
30.05
18:45 Krabat
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
21:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
31.05
18:45 Kirschblüten Hanami
Originalsprache deutsch, englische und vietnamesische Untertitel
21:00 Lila, Lila
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
01.06
18:45 John Rabe
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
21:00 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
Can Tho
Veranstaltungsort
Nhà hát Tây Đô / Tay Do Theatre
105 Trần Hưng Đạo
Kostenlose Eintrittskarten im
Công Ty Cổ Phần Điện Ảnh Cần Thơ
80 Phan Đình Phùng
Tel. (0710) 382 3625
Fax. (0710) 382 9262
Quầy vé Nhà hát Tây Đô
Ticket counter, Tay Do Theatre
105 Trần Hưng Đạo
04.06
19:00 Empfang
19:30 John Rabe
05.06
19:30 Kirschblüten Hanami
06.06
18:30 Krabat
07.06
19:30 Lila, Lila
08.06
19:30 Same Same but Different
Originalsprache deutsch, vietnamesische Synchronisation
John Rabe (2009)
Regie: Florian Gallenberger
Spielfilm, 134’
Darsteller : Ulrich Tukur, Daniel Brühl, Steve Buscemi, Zhang Jingchu
Nanking, China, 1937. Die Japaner greifen die Stadt genau an dem Abend an, an dem der deutsche Kaufmann John Rabe seinen Abschied nach 30 Jahren Arbeit in China feiert. Seine Frau schickt er zurück nach Europa, selbst bleibt er in der belagerten Stadt. Mit einer Gruppe Exilanten errichtet er eine Schutzzone, in die sich in kürzester Zeit hunderttausende Menschen flüchten, während die Japaner draussen mit äußerster Brutalität gegen Zivilisten
vorgehen. Doch bald verschlechtern sich die Bedingungen in der Schutzzone drastisch und Rabe muss für das Leben von mehr als 200.000 Menschen kämpfen.
Unter der Regie des Oscar-Preisträgers Florian Gallenberg entstand eine mitreißende und einfühlsame Erzählung eines widersprüchlichen Helden, der in China als “lebender Buddha” verehrt wird.
Kirschblüten – Hanami (2008)
Regie: Doris Dörrie
Spielfilm, 127’
Darsteller: Elmar Wepper, Hannelore Elsner, Aya Irizuki
Rudi und Trudi. Sie wäre gerne Tänzerin im japanischen Butoh-Tanz geworden, hat es aber noch nicht mal nach Japan geschafft, er ist Beamter, der seine Freizeit am liebsten in Ruhe zu Hause verbringt. Rudi und Trudi sind nun alt, Vertrautheit, aber auch
Gleichförmigkeit prägen ihre Ehe. Als Trudi erfährt, dass Rudi nicht mehr lange zu leben hat, verheimlicht sie ihr Wissen vor ihm und drängt ihn zum Besuch der Kinder. Die Reise wird eine
Enttäuschung, die beiden fahren weiter zum Meer, wo allerdings nicht Rudi sondern Trudi eines Morgens nicht mehr aufwacht. Rudi ist nun allein, und beschliesst zum Sohn nach Japan zu reisen. Er wagt den Sprung ins Unbekannte, und beginnt sich selbst zu
entdecken und dadurch auch Trudi, deren Träume er auslebt und die ihm näher rückt als in ihrer langen Ehe. Kirschblüten – Hanami war Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale 2008.
Krabat (2008)
Regie: Marco Kreuzpaintner
Spielfilm, 120’
Darsteller: David Kross, Daniel Brühl, Robert Stadlober
Deutschland im 17. Jahrhundert. Eine Stimme im Traum lockt den Waisenjungen Krabat in eine geheimnisumwitterte Mühle. Vom Meister wird er als Lehrling aufgenommen und lernt fortan nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Macht der schwarzen Magie. Doch der Preis dafür ist hoch: jedes Jahr wird ein Lehrling dem Gevatter Tod geopfert, damit der Meister weiterleben kann. Als sich Krabat verliebt, riskiert er sein Leben, denn das Einzige, das der Meister fürchtet ist die Liebe.
Kreuzpaintners Verfilmung von Otfried Preußlers berühmter
Erzählung über Verführung, Liebe, Hass und Tod lief auf der
Berlinale 2008 und erhielt den Bayrischen Filmpreis in der Kategorie “Kinder- und Jugendfilm”.
Lila, Lila (2009)
Regie: Alain Gsponer
Spielfilm, 108’
Darsteller: Daniel Brühl, Hannah Herzsprung, Henry Hübchen
David Kern hat gerade einen Bestsellerroman veröffentlicht, der ihm nicht nur eine Menge Ruhm und Anerkennung einbringt, sondern auch die schöne Marie wird endlich auf ihn aufmerksam. Leider ist David gar nicht der Autor des Buches. Er hat lediglich ein Manuskript in einem alten Nachttisch vom Trödler gefunden und dieses abgetippt. Um der Literaturstudentin Marie zu imponieren, gab er es ihr zu lesen und die schickte es heimlich zur
Veröffentlichung an einen Verlag. Wirklich heikel wird die ganze Situation, als Jacky, ein Herumtreiber im mittleren Alter, bei einer Autogrammstunde auftaucht und behauptet der wahre Autor des Buches zu sein.
Lila, Lila ist die Verfilmung von Martin Suters gleichnamigen Roman, der mit Witz und Leichtigkeit den schönen Schein der
Literaturszene aufdeckt.
Same Same but Different (2010)
Regie: Detlev Buck
Spielfilm, 107’
Darsteller: David Kross, Apinya Sakuljaroensukv
Der junge Ben reist als Backpacker zum ersten Mal durch Asien, Phnom Penh erscheint wie das Paradies. Er und sein Freund leben das typische Traveller-Leben: Tagsüber in Hängematten schlafen und nachts durch die Clubs der Stadt ziehen. In einer Bar trifft er Sreykeo, sie flirten und verbringen eine Nacht miteinander. Doch zurück im deutschen Alltag meldet sich Sreykeo bei Ben: sie hat Aids, und
plötzlich ist alles anders. Ben muss sich entscheiden. Er reist zurück nach Kambodscha und eine deutsch-asiatische Liebesgeschichte beginnt.
Same Same but different ist ein anrührend-intensiver
Liebesfilm, der auf der wahren Geschichte des deutschen
Journalisten Benjamin Prüfer beruht. Dargestellt wird Ben von
David Kross, der international durch “Der Vorleser” bekannt wurde.



Überall auf der Erde gibt es kulturelle Schätze, die es zu erhalten gilt. Kein Land schafft das allein. Es bedarf der Anstrengungen vieler, um Fachkräfte und finanzielle Mittel zu bündeln. Das gilt auch für Vietnam mit seiner von Kolonialismus, Kriegen und Zerstörung gekennzeichneten Geschichte, die viele Denkmäler und Ensembles jahrzehntelang außer Acht ließ.
Die Audioslideshow „Kulturerhalt in Vietnam“ zeigt an drei schönen Tatorten, dass sich hier eine Wende vollzogen hat. Durch eine DVD erfährt der Betrachter, wie Vietnamesen und Deutsche gemeinsam Kulturdenkmälern neues Leben einhauchen. Die Decken- und Wandmalereien im An Dinh Palais zu Hué wurden ebenso fachgerecht konserviert und restauriert wie das Eingangstor und die Geisterblende am nahe gelegenen Grabmal des Kaisers Tu Duc. Beide Projekte waren gekoppelt mit der Ausbildung von dringend benötigten einheimischen Restauratoren durch die Fachleute der German Conservation Restoration & Education Projects (GCREP). Mit der Instandsetzung und Restaurierung des Ortskerns von Tran Dang nahe Hanoi gelang ein drittes Projekt, das sich direkt im dörflichen Leben abspielt.
Eine Veranstaltung der German Conservation Restoration & Education Projects und der Gesellschaft zur Erhaltung des kulturellen Erbes e.V.
06.06.2010 / HUÉ / AN DINH PALAIS / CUNG AN DINH, 150 NGUYEN HUE



Khai Dinh, Vietnams vorletzter Kaiser, ließ das An Dinh Palais von 1916 bis 1918 in der alten Kaiserstadt Hué errichten. Das Gebäude mit seinen kunsthistorisch wichtigen Decken- und Wandmalereien durchlebte die wechselvolle Geschichte des Landes in einer Art Dornröschenschlaf, bis es 2003 von den Restauratoren der späteren German Conservation Restoration & Education Projects (GCREP) entdeckt und zur Initialzündung ihrer Arbeit in Südostasien wurde.
Die Publikation zeigt in prächtigen Bildern und dokumentiert vielschichtig, wie am stark geschädigten Interieur dieses UNESCO Weltkulturerbes alter Glanz zu neuem Leben erweckt wurde. Gleichzeitig wird man Zeuge, wie die deutschen Fachleute im Rahmen eines interkulturellen Schulungsprojektes junge Vietnamesen per „Training on the Job“ zu neuen, dringend benötigten Restauratoren ausbildeten. So trägt diese Dokumentation dazu bei, dass die jahrzehntelang verborgenen Schätze des An Dinh Palais nun wieder ihren Platz im Leben des Landes einnehmen.
Eine Veranstaltung der German Conservation Restoration & Education Projects und der Gesellschaft zur Erhaltung des kulturellen Erbes e.V.
06.06.2010 / HUÉ / AN DINH PALAIS / CUNG AN DINH, 150 NGUYEN HUE



60 Jahre Deutsches Kino - Die 80er Jahre
Der deutsche Film hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und Ostdeutschland waren.
Im Juni zeigen wir die Filme der 80er Jahre, dem Jahrzehnt, das der Wiedervereinigung Deutschlands vorausgegangen ist.
Vorführungen
07.06., 19:30
Bildnis einer Trinkerin (1979)
Ulrike Ottinger
08.06., 19:30
Berlin Chamissoplatz (1980)
Rudolf Thomé
09.06., 19:30
Jadup und Boel (1981)
Rainer Simon
10.06., 19:30
Die bleierne Zeit (1981)
Margarethe von Trotta
11.06., 19:30
Leben in Wittstock (1984)
Volker Koepp
12.06., 19:30
Der Himmel über Berlin (1987)
Wim Wenders
13.06., 19:30
Winter Ade (1988) (Dokumentar Film)
Heike Misselwitz
Ort: Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc, Hanoi
Karten frei, abzuholen ab 13.30 Uhr am 01.06.2010 im Goethe-Institut Hanoi, Tel: 3 734 22 51/52/53 (Ext. 9)
Bildnis einer Trinkerin
Eine elegante und wohlhabende Frau, im Film "Sie" genannt, beschließt nach Berlin zu gehen um sich dort bewusst ihrer Leidenschaft, dem Trinken, zu widmen.
Ihr Vorhaben sich durch die komplette Stadt zu trinken gestaltet sie wie eine Sightseeing-Tour, begleitet wird sie dabei von einer mittellosen Trinkerin, die sie am Bahnhof kennen gelernt hat. Sie durchlebt einen phantastischen und alptraumhaften
Berlin erscheint in Ulrike Ottingers Meisterstück als Stadt der Isolation: nicht der Isolation nach außen, auch nicht nach innen. Berlin ist hier die zur Stadt verwandelten Einsamkeit.
Ulrike Ottinger gehört zu den international renommiertesten Vertreterinnen des deutschen Films, allerdings ist sie mit ihren experimentellen und hochgradig artifiziellen Bilderwelten weniger beim klassischen Kinopublikum als in der Kunstszene bekannt.
Berlin Chamissoplatz
Die junge Studentin Anna lebt in einer baufälligen, aber billigen Wohnung am Berliner Chamissoplatz. Als diese mit vielen anderen luxussaniert werden soll, bilden die Mieter eine Bürgerinitiative, denn sanierte Häuser bedeuten auch explodierende Mietpreise. Während ihres Protestes lernt Anna den Architekten Martin kennen, der für die Sanierung verantwortlich ist, und gegen alle Erwartungen verlieben sich die Beiden. Martin sympathisiert mit Anna, gibt ihr vertrauliche Informationen weiter und fühlt sich verraten, als diese in die falschen Hände geraten. Als Anna auch noch feststellt dass sie schwanger ist, wird die Situation erst richtig kompliziert.
Berlin Chamissoplatz ist eine romantische Liebesgeschichte, der mit leiser Ironie die Menschen dabei beobachtet, wie sie ihre Träume von romantischer Liebe zu verwirklichen versuchen.
Jadup und Boel
Jadup ist ein angesehener Bürgermeister in einer Kleinstadt in der DDR. Bei der Eröffnung einer Kaufhalle bricht eine danebenliegende Hütte in sich zusammen, und mit dem maroden Gebäude brechen auch alte, unbewältigte Erinnerungen hervor. Denn in den Trümmern wird ein Notizbuch gefunden, dass Jadup vor langer Zeit einmal einem Mädchen namens Boel geschenkt hat. Beide waren sie 1945 Fremde in der Stadt. Jadup lehrte ihr Lesen und Schreiben und gemeinsam schwelgten sie von den Möglichkeiten, die die Zukunft für sie zu bieten hat. Doch als das Mädchen vergewaltigt wurde und Jadup nicht vorbehaltslos hinter ihr steht, verschwindet sie. Eine Erfahrung, die Jadup nicht loslässt.
Das offenherzige Portrait einer starren Gesellschaft war der letzte DEFA Film, der nach seiner Entstehung von der Staatssicherheit in der DDR verboten wurde.
Die bleierne Zeit
Ein Film über zwei Schwestern, die im bürgerlichen Milieu der fünfziger Jahre in Deutschland aufgewachsen sind. Die eine, Juliane, ist Redakteurin einer Frauenzeitschrift, die andere, Marianne ist in den Untergrund gegangen und Terroristin. Beide kämpfen auf ihre Art und Weise um Gerechtigkeit, während Juliane für die Rechte der Frauen schreibt, ist sich Marianne sicher nur mit Gewalt ihre Ziele erreichen zu können. Als Marianne im Gefängnis stirbt, glaubt Juliane nicht an einen Selbstmord und verstrickt sich immer tiefer in das Leben ihrer toten Schwester. Julianes Aufarbeitung der Vergangenheit ist auch ein Versuch, das nachzuholen, was die Elterngeneration nach dem zweiten Weltkrieg verpasst hat und zur Rebellion der Kinder geführt hat.
Mit Die Bleierne Zeit erlebte die Regisseurin Margarethe von Trotta ihren großen Durchbruch, noch heute ist der Film ein elementarer Beitrag zum Problem des Terrorismus. Mit Die Bleierne Zeit schrieb Trotta Zeit- und Filmgeschichte und gewann neben dem Deutschen Filmpreis, dem Filmband in Gold den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig.
Leben in Wittstock
"Leben in Wittstock" ist ein Dokumentarfilm, der drei junge Textilarbeiterinnen im kleinen Örtchen Wittstock portraitiert. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit dem sozialistischen Arbeitsalltag. Offen erzählen Edith, Elsbeth und Renate von den Schwierigkeiten im Betrieb, von Mängeln, von Wünschen und von ihren Träumen. Der Regisseur Volker Koepp hat die Frauen zehn Jahre lang begleitet. Aus der zeitlichen Distanz wird deutlich, wie ihr Elan und ihre Ansprüche, etwas zu verändern, zusehends gewichen sind und die Sehnsucht nach Ruhe und häuslichen Frieden in den Vordergrund rücken. Volker Koepp lässt Freiraum für leise Kritik am System und rückt nichts ins "richtige" ideologische Licht.
Der Himmel über Berlin
Die Engel Damiel und Cassiel wagen es Gott zu widersprechen und werden mit dem Abstieg auf die Erde bestraft. Sie wandeln nur für Kinderaugen sichtbar durch Berlin und ergeben sich der unendlichen Faszination menschlichen Daseins. Sie spazieren durch die Köpfe der Menschen, lauschen im Vorbeigehen den Gedanken und träumen vom Erleben einfachster Sinneserfahrungen. Als sich Damiel in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, wagt er den Schritt ins Menschliche und lässt den Himmel hinter sich. In magischen, schwerelosen Bildern, euphorisch wie tieftraurig, präsentiert uns der Regisseur Wim Wenders filmgewordene Poesie.
Wenders gewann mit seinem Meisterwerk "Himmel über Berlin" bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für die beste Regie.
Winter Ade
"Winter Ade" ist kurz vor dem Ende der DDR entstanden und kann als Symbol für eine Zeit gesehen werden, die von dem Wunsch nach Veränderung geprägt war. Die Regisseurin Helke Misselwitz dokumentiert ihre Eisenbahnreise quer durch den Osten, von ihrer Geburtsstadt Zwickau bis zum Meer. Auf ihrer Reise spricht sie Frauen mit verschiedensten Hintergrund und aller Generationen an, und dokumentiert deren Hoffnungen und Sorgen. Misselwitz lässt uns eintauchen in das Leben von Fabrikarbeiterinnen, Teenagern und Kinderheimleiterinnen. Momente von Traurigkeit und Poesie, Widersprüchen und Zärtlichkeit teilen wir mit allen Begegnungen auf dem Weg zum Meer, der Ort, der mehr als viele andere zum Sinnbild für Sehnsucht wurde.
"Winter Ade" war die Sensation auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche und gewann eine Silberne Taube, zudem war der Film 1989 und wieder im Jubiläumsjahr 2009 bei den Filmfestspielen in Berlin zu sehen.
Programmabteilung
Goethe-Institut Hanoi
56-58 Nguyen Thai Hoc
Ba Dinh, Hanoi
Viet Nam
Tel: +84.4.3 734 22 51/52/53
Fax: +84.4.3 734 22 54
http://www.goethe.de/vietnam
http://www.goethe.de/vietnam



KONSERVIERUNG UND RESTAURIERUNG
IN DER GRABANLAGE DES KAISERS TU DUC
Bereits in seiner Regierungszeit (1847 – 83) ließ Tu Duc, der vierte Kaiser der Nguyen-Dynastie, seine letzte Ruhestätte am Stadtrand von Hué errichten. Seit 1993 steht die einzigartige, weitläufige Grabanlage als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz. In einem Pilotprojekt werden 2009 – 2010 das Eingangstor und die Geisterblende zur Grabstätte nach internationalen Standards konserviert und restauriert. Der Fokus liegt dabei auf der Wiederbelebung vergessener traditioneller Techniken in Kombination mit Materialien der modernen Konservierungstechnologie. Die Arbeiten werden gemeinsam mit vietnamesischen Trainee-Restauratoren und Mitarbeitern des Hué Monuments Conservation Centers realisiert.
Im Rahmen des internationalen Hué Kulturfestivals im Juni 2010 wird eine Ausstellung vor Ort die Ergebnisse der Projektarbeit veranschaulichen. Voraussichtlich Anfang Juli werden das restaurierte Tor und die Geisterblende sowie der Leitfaden für künftige Maßnahmen feierlich übergeben.
Eine Veranstaltung der German Conservation Restoration & Education Projects und der Gesellschaft zur Erhaltung des kulturellen Erbes e.V.
08.06.2010 / HUÉ / GRABANLAGE TU DUC



Konzert: Gudni Emilsson dirigiert das Vietnam National Symphony Orchestra
Gudni Emilsson ist seit vielen Jahren dem Vietnamese National Symphony Orchestra durch zahlreiche Gastdirigate eng verbunden. Für das Deutschlandjahr 2010 erarbeitet er l mit den Hanoiern Musikern zwei neue Programme das unter anderem mit Werken von Schumann und Mendelssohn-Bartholdy, die anschliessend im festlichen Rahmen der Hanoier Oper aufgeführt werden.. Gudni Emilssons Gastdirigate sind Teil einer langjährigen Bemühung des Goethe-Instituts, die Musikausbildung in Vietnam zu fördern und die Beziehungen zu deutschen Institutionen im Musikbereich auszubauen.
Gudni Emilsson ist Preisträger der Herbert von Karajan Stiftung, der Richard Wagner Stiftung und erhielt eine Auszeichnung vom Deutschen Musikrat. Er leitet als Gast-Dirigent zahlreiche Orchester und Ensembles und seine musikalischen Reisen führen ihn auf Festivals und Bühnen der ganzen Welt. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Tübinger Kammerorchesters, seit 2005 auch der Camerata Bohemica Prague und leitender Dirigent des neuen Thailand Philharmonic Orchestra in Bangkok
19.+20.06.2010, Hanoi
LUDVIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Piano Concerto No.3 in C minor Op. 37
1) Allegro con brio
2) Largo
3) Rondo: Allegro
Nghỉ giải lao / Intermission
Johannes Brahms (1833-1897)
Symphony No.4 in E minor Op. 98
1) Allegro non troppo
2) Andante moderato
3) Allegro giocoso
4) Allegro energico e passionato
Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Vietnam.



Die musikFABRIK zählt seit ihrer Gründung 1990 zu den führenden Ensembles der zeitgenössischen Musik und ist in besonderem Maße der musikalischen Innovation verpflichtet ist. Neue, unbekannte, in ihrer medialen Form ungewöhnliche und oft erst eigens in Auftrag gegebene Werke sind ihr vornehmliches Produktionsfeld. Die Ergebnisse dieser in enger Kooperation mit den Komponisten erarbeiteten Werke präsentiert das internationale Solistenensemble in jährlich etwa einhundert Konzerten im In- und Ausland. Für das Deutschlandjahr in Vietnam 2010 arbeitet die musikFabrik mit der vietnamesischen Komponistin Tran Thi Kim Ngoc zusammen. Gemeinsam bringen die musikFabrik und Kim Ngoc eine eigens für diesen Anlass erarbeitete Komposition Kim Ngocs in die Oper Hanoi. Kim Ngocs Arbeiten werden von zahlreichen europäischen Orchestern aufgeführt, zudem ist sie für ihre Musiktheaterkompositionen in Europa und Amerika bekannt. Das Konzertprogramm umfasst weiterhin international bedeutsame Werke zeitgenössischer Musik, u. a. von Karlheinz Stockhausen
25.06.2010, Hanoi
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.



Konzert: Das junge Orchester der VNAM
Das junge Orchester der Vietnam National Academy of Music
Christian Schumann, Dirigent
Hinrich Alpers, Klavier
F. Mendelssohn Bartholdy:
Ouvertüre und Auszüge aus dem Sommernachtstraum
Ludwig v. Beethoven (1770-1827):
Klavierkonzert Nr. 5
1) Allegro
2) Adagio un poco mosso
3) Rondo. Allegro
*****
C. Franck (1822-1890)
Sinfonie in d-moll
1) Lento - Allegro ma non troppo.
2) Allegretto- poco piu lento
3) Allegro non troppo
Christian Schumann, Dirigent
Christian Schumann wurde 1983 in Freiburg als Sohn ungarischer Eltern geboren und erhielt schon mit 6 Jahren seine ersten Klavierstunden. Bereits in der Schulzeit wurde er in die Vorklasse für Klavier, Dirigieren und Musiktheorie der Musikhochschule in Freiburg aufgenommen. Nach dem Abitur nahm er an der Musikhochschule „Franz Liszt“ sein Studium in Dirigieren und Komposition auf und machte 2007 seinen Abschluß.
Mit 27 Jahren zählt Christian Schumann zu einem der deutschen Nachwuchsstars. So erhielt er gleich nach Beendigung seines Studiums ein Engagement am Theater St. Gallen und debütierte im März dieses Jahres an der Bayerischen Staatsoper. Zudem leitete er schon international renommierte Klangkörper wie das Bayerische Rundfunkorchester und das Philharmonia Orchestra London. In Vietnam ist er nun zum zweiten Mal beim Jugendorchester der Hanoier Musik Akademie zu Gast.
01.07.2010, 20:00, Operhaus Hanoi.
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Hanoi.


Klavierkonzert Hinrich Alpers
Robert Schumann: Kinderszenen op. 15
Chopin: Sonate b-moll op. 35
1)Grave; Doppio movimento
2) Scherzo
3) Marche funebre: Lento
4) Presto
*****
Beethoven (1770-1827): Sonate F-Dur op. 54
1) In Tempo d’un Menuetto
2) Allegretto
Beethoven (1770-1827): Sonate As-Dur op. 110
Hinrich Alpers
Bereits in frühen Jahren wurde Hinrich Alpers an der Musikhochschule Hannover gefördert und studierte später an der Juilliard School in New York. Neben etlichen internationalen Auszeichnungen gewann er im Jahr 2009 den 1. Preis des anerkannten Internationalen Telekom Beethoven Wettbewerbs, was ihn schlagartig in den Kreis gefragter Konzertpianisten in den großen Musikzentren der Welt katapultierte.
Nicht nur durch seine mitreißende, ausdruckvolle und dennoch subtile Darbietung klassischer Werke begeisterte Hinrich Alpers das Publikum auf den berühmten Bühnen der Welt - darunter die New York Carnegie Hall oder die Berliner Philharmonie. Er fesselt seine Zuhörer auch bei Uraufführungen namhafter zeitgenössischer Komponisten.
02.07.2010, 20:00, Opernhaus Hanoi
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Hanoi.


Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sind ein einzigartiges Ensemble. Das prominente „Orchester im Orchester“feiert in diesem Jahr seinen 38. Geburtstag mit der bereits zweiten Mitgliedergeneration. Ihr musikalischer Triumphzug führt sie durch die ganze Welt.
Die Tradition des Mutterorchesters trifft eine harte Auslese: Neue Mitglieder werden nur aufgenommen, wenn alle 130 Orchestermitglieder zustimmen. Mit der Brillanz ihres Mutterorchesters spielen die 12 Cellisten, die zu den weltbesten gehören, ein umfangreiches Repertoire. Die 3 – 7 minütigen Stücke reichen von Bach, Mendelssohn, Schostakowitsch, Villa Lobos bis hin zu den Beatles und Filmmusik. Die 12 Cellisten meistern höchste Anforderungen mit Bravour. Dabei spielen sie auf kostbarsten Instrumenten, die allesamt aus italienischen Werkstätten des 17. und 18. Jahrhunderts stammen. Fast einhundert zeitgenössische Komponisten haben eigens für sie Werke geschaffen. Im Rahmen des Deutschlandjahrs in Vietnam werden zwei Konzerte in Vietnam stattfinden.
10.07.2010, Oper Hanoi
11.07.2010, Oper Ho Chi Minh Stadt



60 Jahre Deutsches Kino – Die 90er Jahre
Der deutsche Film hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und Ostdeutschland waren.
Im September beschäftigen wir uns mit den 90ern, der Zeit der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland mit all ihren Problemen, aber auch eine Periode, die Filme über junge Deutsche, die Erwachsen werden müssen, hervorgebracht hat.
Vorführungen
06.09., 19:30
Deutschland, Deutschland, 1990
Peter Fleischmann
07.09.2010, 19:30
Das Deutsche Kettensägenmassaker, 1990
Christoph Schlingensief
08.09.2010, 19:30
Das Schreckliche Mädchen, 1990
Michael Verhoeven
09.09.2010, 19:30
Ostkreuz, 1991
Michael Klier
10.09.2010, 19:30
Nach Fünf im Urwald, 1995
Hans-Christian Schmid
11.09.2010, 19:30
Jenseits der Stille, 1996
Caroline Link
12.09.2010, 19:30
Lola Rennt, 1998
Tom Tykwer
Ort: Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc, Hanoi
Karten frei, abzuholen ab 9:00 Uhr am 31.08.2010 im Goethe-Institut Hanoi, Tel: 3 734 22 51/52/53 (Ext. 9)
Deutschland Deutschland
Der Regisseur Peter Fleischmann dokumentiert in seinem Film „Deutschland Deutschland“ die Stimmungen aus West- und Ostdeutschland im ersten Jahr nach dem Fall der Mauer in faszinierenden Momentaufnahmen. Er lässt Arbeiter, Angestellte, Rentner und Arbeitslose zu Wort kommen und hört zu, wie sie die Veränderung empfinden und welche Zukunftsängste sie plagen.
Der Regisseur Peter Fleischmann kommt aus dem Kreis der jungen Wilden, die in den 6oern den Neuen deutschen Film prägen. Seine Filme sind vor allem gesellschaftskritisch und kreisen um das Problem der erzwungenen Anpassung des Einzelnen an eine verständnislose Umgebung. Mit einem Ehrenpreis für sein Gesamtwerk wird er 2010 auf dem Filmfest München ausgezeichnet.
Das Deutsche Kettensägenmassaker
Clara möchte, wie so viele andere ehemalige DDR Bürger, kurz nach dem Mauerfall ihr Glück in Westdeutschland suchen. Sie beseitigt ihren Ehemann und fährt mit ihrem Trabi gen Westen. Unglücklicherweise gerät sie in die Hände einer verrückt gewordenen Metzgerfamilie, die durch den Mauerfall in eine Art Blutrausch verfallen sind und grundlos DDRler auf bestialische Weise tötet.
Das trashige Vergnügen wird verständlich in seinem Kontext: als Trash versteht Schliengensief nämlich auch die deutsche Einheit, als bluttriefenden, kannibalistischen Akt der Einverleibung des Ostens durch den Westen. „Das deutsche Kettensägenmassaker“ ist eine „Abrechnung mit Helmut Kohls Wiedervereinigung“.
Das schreckliche Mädchen
Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt die Satire „Das schrecklich Mädchen“ von der Schülerin Sonja, die nach einem gewonnen Aufsatzwettbewerb in einer kleinen bayrischen Stadt, Pfitzing, die Nazivergangenheit ihres Heimatortes aufarbeiten möchte und dabei erleben muss, wie die Stadt sich gegen sie wendet und bekämpft. Doch Sonja lässt sich nicht einschüchtern und stellt sich nicht nur gegen Verwaltung und Mob, sondern muss auch bald feststellen, dass sich ihre Familie und ihre Liebe von ihr abwenden.
Mit dem Film „Das schreckliche Mädchen“ setzt der Regisseur Michael Verhoeven 1990 auf kritische Töne bezüglich der Lage der Nation und dem Unmut der Deutschen, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit zu beschäftigen, und wird dafür bei den Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Löwen belohnt.
Ostkreuz
Berlin zur Wende. Elfie und ihre Mutter flüchten von Ungarn nach Westberlin. Dort wohnen sie in einem trostlosen Containerlager. Ihre Mutter im Westen nun arbeitslos sucht in einer Liebesaffäre Trost und Halt, doch Elfie hält an ihrem Traum von einem besseren Leben im Westen fest und möchte aus dem öden aussichtslosen Randstadtdasein ausbrechen. Das geht jedoch nur auf krummen Wegen und mit kleinen Gaunereien. Als sie eines Tages auf einem ihrer Beutezüge durch die Stadt den gleichgesinnten Edmund kennenlernt und beide sich näherkommen, scheint ein Neubeginn für Elfie in Reichweite.
Regisseur Michael Klier zeigt ohne vorgehaltene Sentimentalitäten die Ausweglosigkeit und Orientierungslosigkeit in einer unwirklichen Stadt zu einer unwirklichen Zeit und schafft dadurch ein Stück dokumentierte Zeitgeschichte.
Nach fünf im Urwald
Zu ihrem 17. Geburtstag schmeißt Anna eine große Party im Haus ihrer spießigen Eltern, doch unerwartet läuft die Party aus dem Ruder. Als die Eltern am nächsten Morgen das Haus verwüstet vorfinden, wird Anna zu Hausarrest verdonnert. Da reißt diese kurzerhand mit der Hilfe von ihrem heimlichen Verehrer Simon von zu Hause aus, um an einem Casting in München teilzunehmen und ihrem großen Traum, als Sängerin Karriere zu machen, ein bisschen näherzukommen. Während Anna und Simon in ein Großstadtabenteuer nach dem anderen verwickelt werden, begeben sich deren Eltern auf die Suche nach den Kinder und finden sich stattdessen in ihre eigene Jugendzeit zurück versetzt, die so gar nicht mit ihrem jetzigen Spießerdasein zusammen passen will.
Die mitreißende Komödie gewann unter anderem den bayrischen Filmpreis und verhalf der nun international bekannten Franka Potente, die zu diesem Zeitpunkt noch Schauspielschülerin war, zu ihrem Durchbruch.
Jenseits der stille
Lara ist die Tochter taubstummer Eltern und beherrscht die Gebärdensprache fließend. Von klein auf weicht das aufgeweckte Mädchen ihren Eltern nicht von der Seite, um ihnen als Übersetzerin zu dienen. Als jedoch Clarissa, die Schwester des Vaters, Lara eine Klarinette schenkt und Lara durch die Liebe zum Klarinetten Spiel die Welt der Musik entdeckt, stößt dies bei den Eltern auf Verständnislosigkeit. Sie fühlen sich, da sie durch ihre Behinderung keinen Zugang zur Musik finden, ausgeschlossen und reagieren verärgert. Zehn Jahre später entschließt sich Lara, nun eine talentierte Klarinettenspielerin, nach Berlin zu ziehen, um am Konservatorium zu studieren und es kommt zu einem heftigen Streit. Und auch als Lara nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ihren Vater im Elternhaus besucht, scheint es ungewiss, ob Vater und Tochter je wieder zu einander finden können.
Jenseits der Stille ist das Kinodebüt der Oscar-Preisträgerin Caroline Link und ist aufgrund der gleichermaßen einfühlsamen wie humorvollen Bearbeitung einer ungewöhnlichen Thematik herausragend.
Lola Rennt
Lola erhält einen Anruf von ihrem Freund Manni. Der hat nach einem Job für einen Autoschieber 100000 DM verloren. Der Boss der Hehlerbande will sein Geld in 20 Minuten abholen, ansonsten muss Manni mit seinem Leben für den Verlust zahlen.
Lola rennt, rennt los, um Manni zu helfen, das Geld aufzutreiben. Egal wie, egal wo. Aus schierer Verzweiflung überfällt Manni einen Supermarkt und gerade als Lola ihn erreicht und sie gemeinsam flüchten, fällt ein Schuss. Doch in dem Moment, in dem alles zu Ende zu sein scheint, wird die Zeit im Film zurück gedreht. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt von vorne. Und wieder rennt Lola los! Können Lola und Manni die zweite Chance des Schicksals nutzen?
Tom Tykwers Film Lola rennt besticht durch Originalität und Experimentierfreudigkeit und lässt dem Zuschauer kaum eine Sekunde zum aufatmen.



10 Bildende Künstler und Musiker aus Berlin in Zusammenarbeit mit vietnamesischen Künstlern und Musikern aus Hanoi, Hue und Saigon.
Seminare → Vorträge → Workshops → Videos → Performances → Konzerte → Präsentationen
Die Open Academy wird ein Ort des gemeinsamen kreativen Arbeitens, Forschens und der Kommunikation sein. Die Relevanz der gemeinsamen künstlerischen Praxis im Hinblick auf Fragen einer globalen und sozialen Zukunft stehen dabei im Vordergrund. Die Open Academy unterstreicht und visualisiert auch die historische, politische sowie kulturelle Verbindung zwischen den beiden Städten Berlin und Hanoi. Es soll aber auch neue Beziehungen zu der Kunstszene Hue und Ho Chi Minh Stadt aufbauen sowie Prozesse und Diskussionen in Gang setzen.
Kuratorin: Veronika Radulovic und Andreas Schmid
01.11.-15.12.2010
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.



60 Jahre Deutsches Kino
Die Deutsche Kinogeschichte nach dem zweiten Weltkrieg hat viele Wendungen genommen. Die Unterhaltungsfilme der 50er Jahre zeigen deutlich westdeutsche Befindlichkeiten nach dem Krieg, die jüngste deutsche Geschichte sollte über heilen Bergpanoramen und romantischen Liebesgeschichten vergessen werden. Doch in den 60ern begehrte eine junge Gruppe Filmschaffender gegen das althergebrachte Kino auf, sie wollten ein radikales neues Kino, das jeglichen kommerziellen Interessen entgegenstand. Aus dieser Bewegung kommen Schlöndorff, Herzog, Wenders und Fassbinder, die den deutschen Film in den 70er Jahren auch international wieder rehabilitierten. Der Neue Deutsche Film war dabei im Ausland oft früher anerkannt als in der Heimat. Nach einer Zeit der Komödien und Genrefilme konnte das Deutsche Kino im neuen Jahrtausend auch international wieder überzeugen: Oscar für Nirgendwo in Afrika und Das Leben der Anderen, Goldener Bär bei den Berliner Filmfestspielen für Fatih Akins Gegen die Wand und deutliche Präsenz bei den großen Filmfestivals dieser Welt.
Der deutsche Film hat eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und auch Ostdeutschland waren.
Die Reihe wird begleitet von Regisseuren und Filmschaffenden.
Januar, März, Mai, Juni, September, November 2010, GI Hanoi


Mouse on Mars ist eine der bekanntesten deutschen Formationen und weltweit ein Schwergewicht in der Elektromusikszene. Das Künstlerduo aus dem Rheinland, Jan St. Werner und Andi Toma, wird regelmäßig vom Schlagzeuger und Vokalisten Dodo Nkishi unterstützt. Seit der Gründung 1993 hat sich Mouse on Mars zu einer der innovativsten und einflussreichsten Bands im elektronischen Musikbereich entwickelt. Mouse on Mars erbringen den Beweis, dass es möglich ist, durchdachte und anspruchsvolle Musik als Teil eines theoretischen Rahmens zu kreieren und aufzuführen. Der Sound von Mouse on Mars ist herausfordernd, ironisch, aber vor allem extrem tanzbar und füllt die Clubs um den ganzen Erdball. Für das Deutschlandjahr sind Mouse on Mars in Hanoi und HCMC zu Gast als Beitrag für die stetig wachsende vietnamesische Fangemeinde elektronischer Musik.
12.11.10 in Hanoi und 13.11.10 in HCMC
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.



KAAD-Auslandsakademie 2010 an der University of Social Sciences and Humanities, Hochiminh-City, 18. und 19. November 2010.
Zu den Schwerpunktuniversitäten des KAAD (Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst) in Vietnam zählt die University of Social Sciences and Humanities, Hochiminh-City, in deren Räumlichkeiten die KAAD-Auslandsakademie 2010 stattfinden wird. Das Spektrum der Vorträge und Arbeitsgruppen reicht von Fragen des lebenslangen Lernens und der Beziehung zwischen technischen Fächern und den Sozialwissenschaften bis zur Stellung der Ethik als akademischer Disziplin in modernen Gesellschaften. Ganz allgemein wird auch am konkreten Fall der deutsch-vietnamesischen Beziehungen die Bedeutung des internationalen akademischen Austausches thematisiert. Es wird die kulturelle Dimension der deutsch-vietnamesischen Beziehungen in den Blick kommen. Dies aus gegebenem Anlass. Denn es gilt den 35. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam zu feiern. Und, last but not least, die positive Entwicklung der bilateralen Kulturbeziehungen seit Abschluss des Kulturabkommens 1990. Der KAAD hat seitdem vietnamesische Wissenschaftler/innen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen gefördert. Sie werden an der Veranstaltung teilnehmen.



Bis heute ist der historische Dorfkern zentraler Punkt des Lebens von Tran Dang, einem kleinen Ort nahe Hanoi. Versammlungen, Markt und Schutzgeistverehrung konzentrieren sich im und rund um das 700 Jahre alte „Dinh“ (Gemeindehaus), das 1988 durch das vietnamesische Kulturministerium den Status eines geschichtlichen Denkmals erhielt. Das aus Eisenholz gebaute, mit farbigen Schnitzereien und First- und Giebelplastiken aus seltener schwarzer Keramik verzierte Gebäude war durch Schädlingsbefall, Wassereinwirkung und Alterung stark geschädigt. Von 2009 bis 2010 wird es von GCREP Restauratoren in Zusammenarbeit mit dem vietnamesischen Architekten Herrn Ly Truc Dung instand gesetzt. Restauriert werden außerdem die Brücke, Tore, Umfassungsmauer und Nebengebäude des Dinh sowie der Brunnen des historischen Dorfplatzes. Die Einwohner Tran Dangs begleiten das Projekt durch umfangreiche Reinigungs-, Kanalisierungs- und Aufräummaßnahmen. Im Frühjahr 2010 wird im Rahmen des Deutschlandjahres das bis dahin restaurierte bauliche Ensemble feierlich übergeben.
Eine Veranstaltung der German Conservation Restoration & Education Projects und der Deutsch-Vietnamesischen Gesellschaft e.V..



Seit vielen Jahren beschäftigt sich Tankred Dorst, der meistgespielte deutsche Dramatiker der Gegenwart, gemeinsam mit Ursula Ehler mit dem Parzival-Mythos, Wolfram von Eschenbachs mittelhochdeutschem Versroman. Der Parzival-Mythos wurde sowohl in der Literatur wie auch in der Musik und Malerei immer wieder bearbeitet, für das Deutschlandjahr in Vietnam wird nun mit einem Libretto von Dorst aus dem Parzival ein Stück Musiktheater: „Der durch das Tal geht“. Erzählt wird die Geschichte eines wilden Naturkindes, das sich auf die Suche nach dem höchsten Gut macht. Er tötet, er liebt, er leidet, bis er lernt mit den Menschen Mitleid zu haben. Gesang, Tanz und Schauspiel werden in „Der durch das Tal geht“ zu einem Musiktheater der besonderen Art vereinigt. Neben Tankred Dorst als Autor ergänzen Pierre Oser (Musik), Beverly Blankenship (Regie), Hans Henning Paar (Choreographie), Andreas Lungenschmid (Ausstattung) und Christoph Maier-Gehring (Dramaturgie) das Team und werden in Kooperation mit zahlreichen vietnamesischen MusikerInnen, SchauspielerInnen und TänzerInnen gemeinsam für einen glanzvollen Abschluss des Deutschlandjahres in Vietnam sorgen.
01.2011, Hanoi, HCMC
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.