
10 Bildende Künstler und Musiker aus Berlin in Zusammenarbeit mit vietnamesischen Künstlern und Musikern aus Hanoi, Hue und Saigon.
Seminare → Vorträge → Workshops → Videos → Performances → Konzerte → Präsentationen
Die Open Academy wird ein Ort des gemeinsamen kreativen Arbeitens, Forschens und der Kommunikation sein. Die Relevanz der gemeinsamen künstlerischen Praxis im Hinblick auf Fragen einer globalen und sozialen Zukunft stehen dabei im Vordergrund. Die Open Academy unterstreicht und visualisiert auch die historische, politische sowie kulturelle Verbindung zwischen den beiden Städten Berlin und Hanoi. Es soll aber auch neue Beziehungen zu der Kunstszene Hue und Ho Chi Minh Stadt aufbauen sowie Prozesse und Diskussionen in Gang setzen.
Kuratorin: Veronika Radulovic und Andreas Schmid
01.11.-15.12.2010
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.


Die Konrad Adenauer Stiftung in Vietnam arbeitet intensiv und seit Jahren mit verschiedenen vietnamesischen Partnern zusammen, um u. a. Grundprinzipien moderner sozialer Sicherungssysteme in Form der Sozialen Marktwirtschaft zu diskutieren und Vietnam präsent zu machen. Im Deutschland in Vietnam Jahr wird das KAS Büro zusammen mit dem Institut für Staat und Recht eine internationale Konferenz zum Thema Soziale Marktwirtschaft Hanoi veranstalten. Schließlich hat sich in den letzten 60 Jahren unsere Soziale Marktwirtschaft als Garant für wirtschaftlichen Erfolg und soziale Stabilität in Deutschland erwiesen. Sie ist damit mehr als eine bloße ökonomische Erfolgsgeschichte, sie ist zu einer tragenden Säule unseres Gemeinwesens geworden.
Diese Konferenz wird die KAS mit prominenter deutscher Expertise und etlichen vietnamesischen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft garnieren. Kerngruppe der Konferenzteilnehmer werden die zahlreichen vietnamesischen Altstipendiaten sein, denen das deutsche Erfolgsmodell bekannt ist.
Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Partner Institut für Staat und Recht (ISR).

60 Jahre Deutsches Kino
Die Deutsche Kinogeschichte nach dem zweiten Weltkrieg hat viele Wendungen genommen. Die Unterhaltungsfilme der 50er Jahre zeigen deutlich westdeutsche Befindlichkeiten nach dem Krieg, die jüngste deutsche Geschichte sollte über heilen Bergpanoramen und romantischen Liebesgeschichten vergessen werden. Doch in den 60ern begehrte eine junge Gruppe Filmschaffender gegen das althergebrachte Kino auf, sie wollten ein radikales neues Kino, das jeglichen kommerziellen Interessen entgegenstand. Aus dieser Bewegung kommen Schlöndorff, Herzog, Wenders und Fassbinder, die den deutschen Film in den 70er Jahren auch international wieder rehabilitierten. Der Neue Deutsche Film war dabei im Ausland oft früher anerkannt als in der Heimat. Nach einer Zeit der Komödien und Genrefilme konnte das Deutsche Kino im neuen Jahrtausend auch international wieder überzeugen: Oscar für Nirgendwo in Afrika und Das Leben der Anderen, Goldener Bär bei den Berliner Filmfestspielen für Fatih Akins Gegen die Wand und deutliche Präsenz bei den großen Filmfestivals dieser Welt.
Der deutsche Film hat eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und auch Ostdeutschland waren.
Die Reihe wird begleitet von Regisseuren und Filmschaffenden.
Januar, März, Mai, Juni, September, November 2010, GI Hanoi

Mouse on Mars ist eine der bekanntesten deutschen Formationen und weltweit ein Schwergewicht in der Elektromusikszene. Das Künstlerduo aus dem Rheinland, Jan St. Werner und Andi Toma, wird regelmäßig vom Schlagzeuger und Vokalisten Dodo Nkishi unterstützt. Seit der Gründung 1993 hat sich Mouse on Mars zu einer der innovativsten und einflussreichsten Bands im elektronischen Musikbereich entwickelt. Mouse on Mars erbringen den Beweis, dass es möglich ist, durchdachte und anspruchsvolle Musik als Teil eines theoretischen Rahmens zu kreieren und aufzuführen. Der Sound von Mouse on Mars ist herausfordernd, ironisch, aber vor allem extrem tanzbar und füllt die Clubs um den ganzen Erdball. Für das Deutschlandjahr sind Mouse on Mars in Hanoi und HCMC zu Gast als Beitrag für die stetig wachsende vietnamesische Fangemeinde elektronischer Musik.
12.11.10 in Hanoi und 13.11.10 in HCMC
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.


Die Alexander von Humboldt-Stiftung veranstaltet regelmäßig große Kolloquien im Ausland, zu denen alle Alumni eines betreffenden Landes oder einer Region eingeladen werden. Ziel des Humboldt-Kolloquiums in Vietnam ist es, fächerübergreifend Perspektiven der Kooperation zwischen Vietnam und Deutschland aufzuzeigen. Darüber hinaus soll die Konferenz Humboldt-Alumni aus ganz Südostasien die Gelegenheit bieten, andere Alumni sowie Wissenschaftler aus Deutschland zu treffen und berufliche und persönliche Kontakte aufzufrischen oder neu zu knüpfen. Neben Plenarsitzungen zu ausgewählten Themen werden Workshops zu Fachvorträgen von Wissenschaftlern aus Deutschland und von weiteren Humboldt-Alumni veranstaltet. Auch soll die Möglichkeit geboten werden, aktuelle Fragestellungen über die spezifischen Forschungsgebiete der Humboldt-Alumni hinaus zu diskutieren. Das Kolloquium dient außerdem dazu, Nachwuchswissenschaftler auf die Förderangebote der Humboldt-Stiftung aufmerksam zu machen und an das internationale Humboldt-Netzwerk heranzuführen.
12.11.2010–14.11.2010, Hanoi
Eine Veranstaltung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung.

"Die Fall School Vietnam richtet sich an Studierende mit einem ersten Studienabschluss und junge Wissenschaftler in den Politik- und Sozialwissenschaften und wird gemeinsam von der Freien Universität Berlin und der National University Hanoi für Sozial- und Geisteswissenschaften durchgeführt. Ziel des Intensivprogramms ist es, junge Akademiker mit Analysemodellen und Erklärungsansätzen zu Fragen Globaler Politik vertraut zu machen. Am Beispiel der Europäischen Union wird das Modell einer effizient arbeitenden internationalen Organisation verdeutlicht. Außerdem werden Fragen der Energie- und Umweltpolitik, die Rolle der Medien und die Position von Globalen Städten im Geflecht der Internationalen Beziehungen behandelt. Die Fall School zielt zugleich darauf ab, die interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmer zu erweitern. Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreichem Abschluss der School ein gemeinsames Zertifikat der FU Berlin und der NU Hanoi. Besonders qualifizierten Teilnehmern bietet sich die Möglichkeit ihre Studien und Forschungsarbeit an der FU Berlin fortzusetzen.
Eine Veranstaltung Gefördert durch den DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)."

KAAD-Auslandsakademie 2010 an der University of Social Sciences and Humanities, Hochiminh-City, 18. und 19. November 2010.
Zu den Schwerpunktuniversitäten des KAAD (Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst) in Vietnam zählt die University of Social Sciences and Humanities, Hochiminh-City, in deren Räumlichkeiten die KAAD-Auslandsakademie 2010 stattfinden wird. Das Spektrum der Vorträge und Arbeitsgruppen reicht von Fragen des lebenslangen Lernens und der Beziehung zwischen technischen Fächern und den Sozialwissenschaften bis zur Stellung der Ethik als akademischer Disziplin in modernen Gesellschaften. Ganz allgemein wird auch am konkreten Fall der deutsch-vietnamesischen Beziehungen die Bedeutung des internationalen akademischen Austausches thematisiert. Es wird die kulturelle Dimension der deutsch-vietnamesischen Beziehungen in den Blick kommen. Dies aus gegebenem Anlass. Denn es gilt den 35. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam zu feiern. Und, last but not least, die positive Entwicklung der bilateralen Kulturbeziehungen seit Abschluss des Kulturabkommens 1990. Der KAAD hat seitdem vietnamesische Wissenschaftler/innen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen gefördert. Sie werden an der Veranstaltung teilnehmen.


Die Stadt Hanoi, die 2010 tausend Jahre alt wird, ist in der zeitgenössischen vietnamesischen Kunst seit deren Anfängen ein beliebtes und über die Jahrzehnte sehr unterschiedlich aufgefasstes Thema. In der Ausstellung The City in Art werden die verschiedenen Wege und Trends aufgegriffen, mit denen Künstler versucht haben, die Stadt Hanoi darzustellen. Die Bandbreite ist groß, von expliziter Nostalgie — exotische, romantische, koloniale– bis hin zur unnachgiebigen Kritik in der Thematisierung der Konsequenzen, die mit den rasanten städtischen Entwicklungen einhergehen.
Die Ausstellung, die von Natasha Kraevskaia und Lisa Drummond kuratiert wird, zeigt Arbeiten von vietnamesischen Künstlern, aber auch Werke deutscher Künstler, die eine enge Verbindung zu Hanoi haben und sich der Stadt mit ihrer Kunst genähert haben. Der Fotograf Andre Lützen wird dazu eine eigene Bilderfolge über Hanoi beitragen. Die Ausstellung präsentiert sowohl Arbeiten, die in den letzten 2 Jahrzehnten entstanden sind wie auch Werke, die speziell für The City in Art entstanden sind.
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.