


Risikomanagement Seminar mit Schwerpunkt auf Marktrisiken in Banken für Teilnehmer vietnamesischer Geschäftsbanken sowie der vietnamesischen Zentralbank (SBV)
Im November werden Deutschlands zweitgrößtes Kreditinstitut, die Commerzbank AG, und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH zusammen in Frankfurt am Main, dem Hauptsitz der Commerzbank, ein Risikomanagementseminar für vietnamesische Banken und Vertreter der State Bank of Vietnam organisieren. Das Programm besteht aus In-House-Training und Vorträgen von Commerzbank Spezialisten mit einem Schwerpunkt auf Marktrisiken, die im Zusammenhang mit Handelsaktivitäten von Banken entstehen. Es beinhaltet auch Besuche und Vorträge bei der Europäischen Zentralbank sowie der Bundesbank, die beide ebenfalls Ihren Sitz in Frankfurt haben.
Mit diesem praxisorientierten Seminarprogramm will die Commerzbank die Aktivitäten der GTZ bei der Unterstützung der State Bank of Vietnam in der Erstellung und Einführung neuer Mindestanforderungen an das Kreditwesen in vietnamesischen Banken ergänzen.
Veranstaltungsort: Commerzbank AG, Frankfurt am Main/Deutschland
Zeit: 31. Oktober – 06. November 2010
Fotos: Händlersaal Commerzbank AG in Frankfurt; Commerzbank Zentrale Kaiserplatz; Skyline Frankfurt am Main



60 Jahre Deutsches Kino
01.-07.11.2010, GI Hanoi
60 Jahre Deutsches Kino: 1999 – 2009
Der deutsche Film hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine bewegte Zeit hinter sich, auf die im Deutschlandjahr zurückgeschaut werden soll. Jeder zweite Monat ist einem Kino-Jahrzehnt gewidmet, epochen- und stilprägende Filme werden gezeigt, Filme, über die man gesprochen hat, die schockiert und begeistert haben und wegweisend für das deutsche Kino in West und Ostdeutschland waren.
Im November beschäftigen wir uns mit dem neuen Millennium, der Zeit des Zusammenwachsens von Ost- und Westdeutschland mit all den Problemen, der Zeit des neuen deutschen Films der Berliner Schule mit ihrem Realismus, und mit international erfolgreichen Filmen.
Vorführungen
01.11., 19:30 Uhr
Die Polizistin, 2000
Andreas Dresen
02.11., 19:30 Uhr
Goodbye Lenin! 2003
Wolfgang Becker
03.11., 19:30 Uhr
Gegen die Wand, 2004
Fatih Akin
04.11., 19:30 Uhr
Alles auf Zucker!, 2005
Dani Levy
05.11., 19:30 Uhr
Sehnsucht, 2006
Valeska Grisebach
06.11., 19:30 Uhr
Das Leben der Anderen, 2006
Florian Henckel von Donnersmarck
07.11., 19:30 Uhr
Jerichow, 2008
Christian Petzold
Ort: Goethe-Institut Hanoi, 56-58 Nguyen Thai Hoc, Hanoi
Karten frei, abzuholen ab 10.00 Uhr am 26.10.2010
im Goethe-Institut in Hanoi: 56-58 Nguyen Thai Hoc,
Tel.: +84 4 3734 22 51/52/53 (Ext. 9)
Die Polizistin (2000)
Regie: Andreas Dresen
98 Minuten
Mit Gabriela Maria Schmeide, Axel Prahl, Paul Grubba,…
Eine 27 jährige Streifenpolizistin kommt von der Polizeischule in Berlin in ein Revier im Rostocker Stadtteil Lütten-Klein. Während sie sich mit trostloser Polizeiarbeit und zäher Bürokratie in einem sozialen Brennpunkt auseinander setzen muss, fällt es ihr zusehends schwer zwischen Dienst und Privatleben zu trennen und fühlt sich bei ihren Einsätzen zwischen persönlicher Anteilnahme und beruflichen Pflichten hin und hergerissen.
Andreas Dresens Film „Die Polizistin“ erweckt durch die Verwendung von Handkamera und die Filmaufnahme bei laufendem Betrieb in der größten Polizeistation Mecklenburg-Vorpommerns einen Eindruck von Authentizität und erhält dadurch einen halbdokumentarischen Charakter. Der Film, seine Hauptdarsteller Gabriela Maria Schmeide und Axel Prahl, und die Drehbuchautorin Laila Stieler wurden 2001 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet
Goodbye, Lenin! (2003) Regie: Wolfgang Becker
121 Minuten
Mit Daniel Brühl, Katrin Saß, Chulpan Khamatova, …
Berlin kurz vor der Wende. Unmittelbar vor dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems der DDR fällt die parteitreue Christiane Kerner (Katrin Saß) ins Koma. Als sie wieder erwacht hat Lenin längst „Goodbye“ gesagt und der westliche Kapitalismus die Plattenbauten im Sturm erobert. Davon darf sie im Krankenbett jedoch nichts erfahren, denn ihr Kreislauf ist noch zu schwach für derartige Aufregung. Ihr Sohn Alexander (Daniel Brühl) beginnt seiner Mutter deshalb das Alltagsleben im Einheitsstaat vorzuspielen. Aufwendig inszeniert er ihr eine Reise in die Welt von Mocca Fix Gold, Rotkäppchen-Sekt und Spreewaldgurken. Er schreckt auch nicht davor zurück, ein paar Knaben aus der Nachbarschaft mit FDJ-Blauhemden für ein Geburtstagsständchen anzuheuern.
„Goodbye Lenin“ ist ein Film der viel mit Klischees über die Bürger der DDR spielt und die Welle der Ostalgie weiter vorangetrieben hat. Spätestens aber wenn prügelnde NVA-Männer bei Demonstrationen gezeigt werden, wird deutlich, dass Regisseur Wolfgang Becker das sozialistische System mit seiner Tragikomödie keinesfalls verklärt.
Gegen die Wand (2004) Regie: Fatih Akin
121 Minuten
Mit Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck, Meltem Cumbul, …
Sibel wächst in einem konservativen türkischen Elternhaus in Hamburg auf. Doch sie ist jung und zu allem bereit, um der Strenge ihres Vaters zu entfliehen. Verzweifelt wendet sie sich deshalb an den 40-jährigen Alkoholiker Cahit. Der Deutschtürke soll eine Scheinehe mit ihr eingehen, damit sie ihre ersehnte Freiheit erlangen kann. Auch er sieht darin eine Chance, sein verpfuschtes Leben wieder in den Griff zu bekommen. Allmählich entdeckt das ungleiche Paar jedoch Gefühle füreinander und steuert unmittelbar gegen die Wand…
Mit „Gegen die Wand“ erhielt das Thema „Identität türkischer Einwanderer“ erstmals größere Aufmerksamkeit in Deutschland. Der deutsch-türkische Regisseur und Produzent Fatih Akin feierte mit seinem vierten Spielfilm seinen internationalen Durchbruch. Der Film wurde mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.
Alles auf Zucker (2004)
Regie: Dani Levy
95 Minuten
Mit Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel, Golda Tencer,…
Jaeckie Zucker, ehemaliger erfolgreicher Sportjournalisten der alten DDR, notorischer Zocker und deshalb verschuldet, gefangen in einer kriselnde Ehe mit Kindern, die sich von ihm abwenden, sieht seinen einzigen Ausweg aus dieser Misere in einem Billardtournier mit hohem Preisgeld. Doch mit dem Tod seiner Mutter holt ihn seine jüdische Vergangenheit mit seinen Traditionen und Bräuchen ein, mit der Jakob Zuckermann alias Jaeckie Zucker eigentlich nichts mehr am Hut hat. Durch den Beschluss der Mutter, ihre Söhne Jaeckie und der jüdisch-orthodoxe Samuel würden ihr Erbe nur bekommen, wenn sie sich wieder versöhnen, beginnt eine turbulent witzige Komödie mit typisch jüdischem Humor.
Mit „Alles auf Zucker“ schaffte Dani Levy 2004 eine „Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels“ und wurde 2005 mit dem Ernst-Lubitsch-Preis und 6 Lolas auf dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Sehnsucht (2006)
Regie: Valeska Grisebach
88 Minuten
Mit Andreas Müller, Ilka Welz, Anett Dornbusch,…
Ella und Markus kennen sich schon seit ihrer Kindheit und scheinen in ihrer kleinbürgerlichen Idylle das perfekte Paar zu sein. Doch während einer Reise mit seinen Feuerwehr-Kollegen lernt Markus eine andere Frau kennen mit der er auf eine neue Art Leidenschaft und Liebe erfährt. Markus‘ geregeltes Leben gerät ins Wanken. Die Affäre mit einer Anderen scheint die Liebe seiner Frau nicht zu berühren, Markus hingegen fällt es schwer in sein altes starres Lebensmuster zurückzukehren.
Valeska Grisebachs Debütfilm „Mein Stern“ wurde 2002 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert und gewann den Kritikerpreis auf dem Internationalen Filmfestival in Toronto. Ihren zweiten Film „Sehnsucht“ stellte Grisebach 2006 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin vor und berührte dabei sowohl das Publikum als auch Kritiker.
Das Leben der Anderen (2006) Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
137 Minuten
Mit Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, Sebastian Koch, Martina Gedeck
Ost-Berlin 1984. Der Staat hört mit: Mit seinem riesigen Überwachungsapparat, der Staatssicherheit (Stasi), versucht die DDR Feinde des Sozialismus aufzuspüren. Auch der Schriftsteller Georg Dreyman (Sebastian Koch) gerät ins Fadenkreuz der staatlichen Beobachtung. Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) wird auf den Freigeist angesetzt, um belastendes Material über ihn zu sammeln. Bald stellt sich jedoch heraus, dass die Observierung aus privaten Beweggründen eines Vorgesetzten erfolgt, der sich Informationen über Dreymans Lebensgefährtin – den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck) – beschaffen möchte. Je tiefer Wiesler in die private Welt der beiden eindringt, desto größere Veränderungen durchlebt er selbst.
Das Oskar-prämierte Drama „Das Leben der Anderen“ von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck wurde in Deutschland u.a. mit dem Bayerischen und dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Beim Internationalen Filmfestival von Locarno erhielt er den Publikumspreis, in Frankreich den Cesar für den besten ausländischen Film.
Jerichow (2008)
Regie: Christian Petzold
93 Minuten
Mit Benno Fürmann, Nina Hoss. Hilmi Sözer
Jerichow, ein 2000-Seelen-Nest in Deutschlands Osten, die Gegend ist arm und trostlos. Hierher zurück kehrt Thomas, eine gescheiterte Existenz, nachdem er unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde. Kein Job, keine Familie, die Mutter gerade tot. Als er den türkischen Unternehmer Ali kennenlernt, scheint sich sein Leben zum Besseren zu wenden, als Fahrer wird er zu Alis rechter Hand. Doch die Tragödie nimmt ihren Lauf als Thomas sich zunehmend zu Alis Frau Laura hingezogen fühlt, die ihrerseits, durch einen Schuldenberg an Ali gekettet, einen Weg aus ihrem tristen Dasein sucht. „Jerichow“ ist eine Dreiecksgeschichte, in der jeder, erdrückt von der Last seiner Zwänge, seinen Sehnsüchten hinterher läuft, und doch keinen Ausweg findet.
Christian Petzold vertraut in seinem Drama erneut auf für ihn bekannte Gesichter wie Benno Fürmann und Nina Hoss und schafft dadurch ein aussagekräftiges und persönliches Zusammenspiel. „Jerichow“ war 2008 im Wettbewerb der 65. Filmfestspiele in Venedig und war 2009 für den Deutschen Filmpreis nominiert.



OPEN ACADEMY 2010
8.11.- 10.12. 2010
Hanoi – Hue – HCMC
Workshops, Screenings, Performances, Konzerte, Aktionen, Vorträge und Gespräche
10 Bildende Künstler und Musiker aus Berlin arbeiten in Zusammenarbeit mit vietnamesischen Künstlern und Musikern, gestalten verschiedene Orte des gemeinsamen kreativen Arbeitens, Forschens und der Kommunikation. Getragen wird das Projekt von der Bereitschaft, eigene spezifische Erfahrungen und Wissen zu teilen und im Austausch Neues entstehen zu lassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neuen Medien, der Performance Art, der Konzept Kunst und der Gestaltung von Räumen. Die Relevanz der gemeinsamen künstlerischen Praxis im Hinblick auf Fragen einer globalen und sozialen Zukunft stehen darüberhinaus im Vordergrund.
Die OPEN ACADEMY möchte einen Dialog fördern, bei dem die jeweilige kulturpolitische Situtation nicht außer Acht gelassen wird und so ein nachhaltiger Austausch zwischen den Künstlern Vietnams und Berlins stattfinden kann.
Alle Veranstaltungen werden gefördert vom Goethe Institut Hanoi und dem Senat Berlin – Kulturelle Angelegenheiten.
Unterstützt wird dieses Projekt weiterhin von der Hochschule für Kunst Vietnam (Hanoi), der Hochschule für Kunst (Hue), der Hochschule für Kunst in HCMC, den Künstlerhäusern Nha San Duc (Hanoi), San Art (HCMC), NSAF (Hue) ebenso von: HTX-La Cooperative oder DocLab Hanoi.
1 Nezaket Ekici wurde 1970 in der Türkei geboren und lebt seit ihrem 3. Lebensjahr in Deutschland. Bereits sehr früh hat sie sich der Kunst verschrieben, und ist nun eine international gefragte Performancekünstlerin. Dabei steht ihr eigener Körper im Mittelpunkt ihrer Arbeit und bildet eine dynamische Verbindung zum Publikum. Die Frage nach der eigenen Identität, die skeptische Auseinandersetzung mit Rollenmodellen und Konventionen, die den weiblichen Körper definieren, ihn ethnischen und politischen Vorstellungen unterwerfen, ist deshalb auch von Anfang an ein zentrales Thema ihrer Arbeit.
http://www.ekici-art.de
Hanoi:
Workshop Performance Art
16.11. – 19.11. 2010, 10h-18h
Goethe-Institut, 56-58 Nguyen Thai Hoc
Hue
Workshop Performance Art
8.-11.11.2010
Hochschule für Schöne Künste Hue
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop Performance Art
22.-25.11.2010
Hochschule für Schöne Künste HCMC
Gespräch und Performance
21.11.2010, 17h
SAN-ART, 3 Mê Linh, Quận Bình Thạnh, TP. Hồ Chí Minh
2. Juliane Heise ist eine Bildende Künstlerin und lebt in Berlin. Sie studierte an der Kunsthochschule Kassel und unterrichtet seit 1989 an verschiedenen Universitäten. Sie war u.a. Gastdozentin des DAAD an der Hochschule für Kunst Hue und arbeitet seit 2005 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Der Fokus ihrer Arbeiten liegt im dreidimensionalen Bereich und umfasst Skulpturen, Installationen sowie orts- und zeitspezifische Arbeiten.
http://www.julianeheise.de
Hanoi
Workshop Mapping in Art
9.-12.11.2010
Hochschule der Schönen Künste
Hue
Workshop Mapping in Art
16.11. – 19.11. 2010
Hochschule der Schönen Künste
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop Mapping in Art
24.-25. 11. 2010
Hochschule der Schönen Künste
3. Fuasi Abdul-Khaliq ist ein darstellender Künstler und lebt seit 1992 in Berlin. Seit den frühen 1990-ern arbeitete er in Los Angeles mit dem bedeutenden und mittlerweile verstorbenen afrikanisch-amerikanischen Pianisten Horace Tapscott zusammen. Diese lebenslange Zusammenarbeit führte auch zum Tapscott´s Panafrikan People´s Arkestra wo Fuasi Khaliq als Assistent-Dirigent, ebenso als Arrangeur, Komponist, Kopierer und Spieler von Saxophon, Klarinette und Flöte mitarbeitete. Zahlreiche Konzerte in den US. Seit 18 Jahren arbeitet Fuasi Khaliq in Europa.
http://www.fuasi.com
Jazzmusik:
Hanoi
Workshop Jazz Improvisation
22.-24. November 2010
HTX/La Cooperative, 46 An Dương, Hà Nội
Jazzkonzert
24.11., 21h
HTX/La Cooperative, 46 An Dương, Hà Nội
Hue
Workshop Jazz Improvisation
26.-27.11.2010
Hòa nhạc jazz/Jazzconcert
27.11.2010, 16h
New Space Arts Residence (NSAR), 28 Phạm Ngũ Lão, TP. Huế
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop Jazz Improvisation
30.11. – 3.12. 2010
Himiko Café, Himiko Cafe, 324 Điện Biên Phủ, P.11, Quận 10, TP. Hồ Chí Minh
Jazzkonzert
3.12.2010, 21h
Himiko Café, Himiko Cafe, 324 Điện Biên Phủ, P.11, Quận 10, TP. Hồ Chí Minh
4. Stephan Kurr wurde 1961 geboren. Er studierte Kunst in Kassel und Nürnberg. Preise, Stipendien und Ausstellungen, die typische Künstlerkarriere, formten seine berufliche Entwicklung in der sich spezifische Fragen kristallisierten. Seit den 1990ern wurden Themen wie Migration und Ökonomie relevant und in diesem Referenzfeld auch die Rolle und das Selbstverständnis des Künstlers. Diese Auseinandersetzung mündet neben der künstlerischen Produktion auch immer wieder in Texte, in kuratorischer Tätigkeit und Initiativen. Er lehrte u.a. an der Kunstakademie Nürnberg und war Gastprofessor an der Concordia University Montreal oder initiierte künstlerischen Austausch in Istanbul, Hanoi oder Cali (Kolumbien). Aus der Praxis der Lehre und der Kunstvermittlung resultieren die verschiedenen partizipativen Aspekte seiner Arbeiten.
http://www.kurr.org
Hue
Workshop Tourismus und Reisen
8.11. – 12.11. 2010
Hochschule für Schöne Künste
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop Tourismus und Reisen
15.-19. 11. 2010
Hochschule für Schöne Künste HCMC
5. Veronika Radulovic studierte Visuelle Kommunikation in Bielefeld. Sie nahm an zahlreichen internationalen Symposien und Projekten teil wie z.B. in Ungarn, Norwegen, Polen, Japan und den Niederlanden. 1992 lebte sie als artist in residence in Singapur und arbeitete von 1993 bis 2005 in Hanoi/Vietnam. Sie studierte dort die vietnamesische Lacktechnik und arbeitete als erste deutsche DAAD-Gastdozentin an der Hochschule für Kunst Vietnam in Hanoi/Hue und HCMC. Sie kuratierte u.a. verschiedene Ausstellungen mit vietnamesischer Kunst in Deutschland (Museum für Lackkunst Münster, 1996 - Haus der Kulturen der Welt Berlin, 1998 – ifa-Galerie Berlin 2009/10). 2005 erschien ihr Buch „Sicherheitsabstand. Vietnam. Kunst. Politik. Freundschaften. Eine Annäherung“. In ihren Arbeiten verbindet sie Sprache, Zeichnung, Fotografie, Objekt.
Hanoi
Workshop „Das Private“
12.-14.11.2010
Hue
Workshop „Das Private“
17.-19.11. 2010
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop „Das Private“
29.11.-1.12. 2010
6. Andreas Schmid geboren 1955 in Stuttgart, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler sowie als Experte für zeitgenössische chinesische Kunst und Kurator seit 1986 in Berlin. 1983-1986 studierte er mit einem DAAD-Stipendium an der Zhejiang Academy of Fine Arts (heute: China Academy of Art in Hangzhou) chinesische Kalligraphie und Kalligraphiegeschichte. Er kuratierte u.a. die erste große Ausstellung der chinesischen Gegenwartskunst im Haus der Kulturen der Welt Berlin (1993) und publiziert und lehrt zu den Themenkomplexen „Zeitgenössische chinesische Kunst“ und „Kalligraphie“. Seine eigenen künstlerischen Arbeiten - Installationen, Lichtkunstwerke und Zeichnungen – sind vorwiegend raumbezogen. Außerdem untersucht er theoretisch und praktisch die Zeichnung im Raum, arbeitet über Künstlervertretungen und führt Untersuchungen zu Non-Profit-Projekten im asiatischen Raum durch.
http://www.andreasschmid.info
Hanoi
Workshop “Mit Raum umgehen”
8.11.-12.11.2010
Hochschule für Schöne Künste Hanoi
Vortrag und Diskussion “Kunst mit Licht”
8.11.2010, 19h
Hochschule für Schöne Künste Hanoi
Vortrag und Diskussion “Zeichnen mit und im Raum”
11.11.2010, 19h
Goethe-Institut Hanoi
Hue
Vortrag und Diskussion “Zeichnen mit und im Raum”
15.11.2010, 9:00
Hochschule der Schönen Künste Hue
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop “Mit Raum arbeiten” oder “Mit Licht arbeiten
17.11.- 20.11.
Hochschule der Schönen Künste Ho-Chi-Minh Stadt
Vortrag Lichtkunst
22.12.10 – 15h
Hochschule der Schönen Künste Ho-Chi-Minh Stadt
7. Maria Vedder ist Medienkünstlerin und Professorin an der Universität der Künste Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Fotografie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Sozialwissenschaft und ist seit den 1970er Jahren als Videokünstlerin und Fotografin tätig. Von Beginn an begleiten längere Studienaufenthalte und Vortragsreihen in Asien ihre künstlerische Arbeit. Gastprofessuren an der Fachhochschule Düsseldorf und der Hochschule für Künste Bremen folgten. In den 1980ern verfasst sie in Zusammenarbeit mit Bettina Gruber Bücher über Video, parallel entstehen gemeinsame Videofilme. 1991 übernimmt sie die Professur für Medienkunst an der Universität der Künste Berlin. Ihre Arbeiten sind weltweit in Sammlungen vertreten.
http://www.mariavedder.de
Hanoi
Workshop Videoart
9. – 12.11.2010
Hochschule für Schöne Künste Hanoi
Filmvorführung „Young Video Art from Berlin University of the Arts“
10.11.2010, 14h
Hochschule für Schöne Künste Hanoi
Filmvorführung “40 năm videoart.de"
14.11.2010, 17h
Goethe-Institut Hanoi
Ho-Chi-Minh STadt
Filmvorführung„Young Video Art from Berlin University of the Arts“
18.11.2010, 15h
Hochschule für Schöne Künste Ho-Chi-Minh Stadt
Filmvorführung „40 years video art.de“
19.11.2010 - 15h
Hochschule für Schöne Künste Ho-Chi-Minh Stadt
Filmvorführung „Maria Vedder”
Samstag 20.11.2010, 19h
SAN ART
8. Michael Vorfeld lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Musiker und Bildender Künstler, spielt Perkussion und realisiert elektroakustische Klangarbeiten. Er ist aktiv in den Bereichen experimentelle Musik, improvisierte Musik und Klangkunst. Michael Vorfeld entwickelt ortsbezogene Installationen und Performances mit Licht und arbeitet mit Fotografie und Film. Er ist Mitglied verschiedener Formationen und kooperiert mit Künstlern aus unterschiedlichsten Bereichen. Seine vielfältigen Aktivitäten umfassen umfangreiche Konzert-, Performance- und Ausstellungstätigkeiten in Europa, den USA, Asien und Australien.
http://www.vorfeld.org
Hanoi
Workshop experimentelle Musik und Lichtinstallation
8.11.-12.11.2010
Nhà Sàn Đức, tổ 50, Cụm 5 Phường Vĩnh Phúc, Quận ba Đình, Hà Nội.
Konzert mit Lichtinstallation
13.11.2010, 19h
Goethe-Institut Hanoi
Ho-Chi-Minh Stadt
Workshop experimentelle Musik und Lichtinstallation
15-19.11.2010
ZERO Station, 91A Đinh Tiên Hoàng, Quận Bình Thạnh, TP. Hồ Chí Minh;
Konzert
19.11.2010
ZERO Station, 91A Đinh Tiên Hoàng, Quận Bình Thạnh, TP. Hồ Chí Minh;
9. Danh Vo
Zitat über Danh Vo: (Gabriele Walde in WELT ONLINE – 22.09.09)
Danh Vo spricht nicht gerne über seine Person und seine Kunst. Zumal es auch gar nicht so einfach ist, den zarten Vietnamesen (Jahrgang 1975) in seinem kleinen Kreuzberger Atelier zu treffen. Danh Vo ist ein sehr gefragter Künstler und viel unterwegs, gerade hatte er in Paris ein Stipendium. Vor zwei Jahren ergatterte er den Blue Orange Preis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, und bis August war seine Ausstellung „Where the Lions are“ in der Kunsthalle Basel zu sehen. Nun ist er für den Preis der Nationalgalerie nominiert. Um sein Werk verstehen zu können, sollte man sich sein bisheriges Leben anschauen. 1980 floh er zusammen mit seinen Eltern aus Vietnam und landete als Flüchtling in Dänemark, heute hat er längst einen dänischen Pass.
In seinem Alter und mit seinen Erfahrungen zwischen den Welten hat er zweifelsohne mehr erlebt als jeder europäische Künstler in seinem Alter. Das soll nicht zynisch klingen. Aber genau dies scheint sein künstlerischer Impuls zu sein. Und so ist Danh Vo immer irgendwie dabei, sein Leben zu einer Biographie zusammenzubasteln. Die Galeristen, die ihn vertreten, schätzen seine Authentizität. Dass dabei keine glatte, geschmeidige Kunst herauskommt, erklärt sich fast von selbst. Denn der Künstler setzt dabei mehr zusammen, als er selbst kreiert. Fotos, Dokumente, Gegenstände wie alte Kronleuchter oder die Tür eines Kühlschranks und jede Menge Artefakte drapiert er zu seltsamen, recht schwer interpretierbaren Installationen. Diese machen es aber auch dem Besucher bei der Auseinandersetzung mit den Arbeiten nicht leicht.
Hanoi
Workshop -Stadttour mit Studenten und Postgraduierten der Hochschule oder jungen Künstlern
30.11. – 4.12.2010
Hue
Workshop - Stadttour mit Studenten und Postgraduierten der Hochschule oder jungen Künstlern
6.12. – 10. 12.2010
10. Veronika Witte arbeitet in den Bereichen Skulptur, Video und realisiert seit 2001 mit Berthold Schneider unter dem label staatsbankberlin/operawork begehbare Szenische Installationen im Grenzbereich von Bildender Kunst und Musik/Oper. Sie studierte von 1988-1993 an der Ecôle Nationale Supérièure des Beaux-Arts in Paris und erhielt folgende Auszeichnungen und Stipendien:1994 Bezalel in Israel, 1994 Internationaler Performancepreis Konstanz1995 Institut pour les hautes Etudes en arts plastique Paris, 1997 Kunststiftung Baden Württemberg, 2002 Mentoringramm der UDK Berlin, 2006 Goldrausch-Künstlerinnenprojekt art iT,
2002 Gastprofessur an der Ecôle Nationale Supérieure des Beaux Arts, Paris.
http://www.veronikawitte.de
Hanoi
Workshop Videoart und szenische Skulpturen
8.11. – 12.11.2010
Goethe-Institut
Mit Bertold Schneider, Operndirektor der Saarländischen Oper
Vortrag “Szenische Skulpturen. Künstler zwischen Theater und Kunst”
15.11.2010, 19h
Goethe-Institut Hanoi
Hue:
Workshop Videoart and scenic sculptures
22.-25.11.2010
Hochschule für Schöne Künste Hue
Backcover
DiV Office, 56-58 Nguyen Thai Hoc
Thai Mai Lan (Projektkoordinatorin) Tel. (4) 37342251
oder Veronika Radulovic und Andreas Schmid (
v.radulovic@web.de) (
aschmidart@gmx.de)
Änderungen des Programms sind möglich.
Các chương trình có thể thay đổi
Goethe-Institut Hanoi
Senat der Stadt Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten
Viện Goethe Hà Nội
Chính phủ bang Berlin – Bộ văn hóa Thành phố Berlin
Hochschule für Kunst Vietnam, Hanoi. Hochschule für Kunst Hue. Hochschule für Kunst HCMC.
Goethe-Institut HCMC. San Art HCMC. Nha San Duc Hanoi. HTX-La Cooperative Hanoi.
New Space Arts Residence (NSAR) Hue. Himiko-Café HCMC. ZERO Station HCMC.



Mouse on Mars
Elektronische Musik
Open Air Konzert
Was vom Namen her klingt wie ein knuddeliges Tierchen von einem fernen Planeten, entpuppt sich in Wahrheit als deutsches DJ-Gespann mit einer Vorliebe für experimentellen Electro-Sound. Mouse on Mars sind ein echter deutscher Exportschlager. Schon mehr als zehn Alben haben Jan St. Werner und Andi Thoma gemeinsam veröffentlicht – Ihre abstrakten und oft von Live-Instrumenten begleiteten Sets werden in den Clubs der ganzen Welt gefeiert. Kein Wunder, sind sie doch innovativ und tanzbar zugleich. Für das Deutschlandjahr in Vietnam sind Mouse on Mars sowohl in Hanoi als auch in HCMC zu Gast bei der stetig wachsenden vietnamesischen Fangemeinde elektronischer Musik.
Karten frei, abzuholen ab 10:00 Uhr am 3.11.2010 im Goethe-Institut
in Hanoi: 56-58 Nguyen Thai Hoc, Tel: 3 734 22 51/52/53 (Ext. 9)
oder in Ho Chi Minh Stadt: Nr. 18, Str.1, Đô Thành, Ward 4, Distrikt 3, Tel. 36009587
12.11.2010, 20:00 Uhr, Hanoi
Ausstellungsgelände Van Ho, 2 Hoa Lu Straße, Hanoi
13.11.2010, 20:00 Uhr, Ho Chi Minh Stadt
Kulturhaus Thanh Nien, 4 Pham Ngoc Thach Straße, Distrikt 1, HCM Stadt



Die Alexander von Humboldt-Stiftung veranstaltet regelmäßig große Kolloquien im Ausland, zu denen alle Alumni eines betreffenden Landes oder einer Region eingeladen werden. Ziel des Humboldt-Kolloquiums in Vietnam ist es, fächerübergreifend Perspektiven der Kooperation zwischen Vietnam und Deutschland aufzuzeigen. Darüber hinaus soll die Konferenz Humboldt-Alumni aus ganz Südostasien die Gelegenheit bieten, andere Alumni sowie Wissenschaftler aus Deutschland zu treffen und berufliche und persönliche Kontakte aufzufrischen oder neu zu knüpfen. Neben Plenarsitzungen zu ausgewählten Themen werden Workshops zu Fachvorträgen von Wissenschaftlern aus Deutschland und von weiteren Humboldt-Alumni veranstaltet. Auch soll die Möglichkeit geboten werden, aktuelle Fragestellungen über die spezifischen Forschungsgebiete der Humboldt-Alumni hinaus zu diskutieren. Das Kolloquium dient außerdem dazu, Nachwuchswissenschaftler auf die Förderangebote der Humboldt-Stiftung aufmerksam zu machen und an das internationale Humboldt-Netzwerk heranzuführen.
12.11.2010–14.11.2010, Hanoi
Eine Veranstaltung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung.
12.-14.11.2010
Khách sạn Melia, Hà Nội
Liên hệ: Jutta Vach
jutta.vach@conventus.de
Alexander von Humboldt-Stiftung
Jean-Paul-Strasse 12
53173 Bonn
http://www.humboldt-foundation.de
Download Programm:
http://www.deutschland-in-vietnam.de/Programm_29102010.pdf

"Die Fall School Vietnam richtet sich an Studierende mit einem ersten Studienabschluss und junge Wissenschaftler in den Politik- und Sozialwissenschaften und wird gemeinsam von der Freien Universität Berlin und der National University Hanoi für Sozial- und Geisteswissenschaften durchgeführt. Ziel des Intensivprogramms ist es, junge Akademiker mit Analysemodellen und Erklärungsansätzen zu Fragen Globaler Politik vertraut zu machen. Am Beispiel der Europäischen Union wird das Modell einer effizient arbeitenden internationalen Organisation verdeutlicht. Außerdem werden Fragen der Energie- und Umweltpolitik, die Rolle der Medien und die Position von Globalen Städten im Geflecht der Internationalen Beziehungen behandelt. Die Fall School zielt zugleich darauf ab, die interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmer zu erweitern. Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreichem Abschluss der School ein gemeinsames Zertifikat der FU Berlin und der NU Hanoi. Besonders qualifizierten Teilnehmern bietet sich die Möglichkeit ihre Studien und Forschungsarbeit an der FU Berlin fortzusetzen.
Eine Veranstaltung Gefördert durch den DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)."
Die Season Scholl findet in Kooperation mit und an der
University of Social Sciences and Humanities der National Universität Hanoi
Nguyen Trai 336 statt.
01.11. – 13. 11. 2010
Teilnehmer: 25 ausgewählte Studenten aus Vietnam, Kambodscha und Deutschland
Ansprechpartner: Prof. Klaus Segbers, FU Berlin, Franziska Weller, FU Berlin,
fweller@zedat.fu-berlin.de , Prof. Pham Quang Minh, USSH/VNU


KAAD-Auslandsakademie 2010 an der University of Social Sciences and Humanities, Hochiminh-City, 18. und 19. November 2010.
Zu den Schwerpunktuniversitäten des KAAD (Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst) in Vietnam zählt die University of Social Sciences and Humanities, Hochiminh-City, in deren Räumlichkeiten die KAAD-Auslandsakademie 2010 stattfinden wird. Das Spektrum der Vorträge und Arbeitsgruppen reicht von Fragen des lebenslangen Lernens und der Beziehung zwischen technischen Fächern und den Sozialwissenschaften bis zur Stellung der Ethik als akademischer Disziplin in modernen Gesellschaften. Ganz allgemein wird auch am konkreten Fall der deutsch-vietnamesischen Beziehungen die Bedeutung des internationalen akademischen Austausches thematisiert. Es wird die kulturelle Dimension der deutsch-vietnamesischen Beziehungen in den Blick kommen. Dies aus gegebenem Anlass. Denn es gilt den 35. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam zu feiern. Und, last but not least, die positive Entwicklung der bilateralen Kulturbeziehungen seit Abschluss des Kulturabkommens 1990. Der KAAD hat seitdem vietnamesische Wissenschaftler/innen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen gefördert. Sie werden an der Veranstaltung teilnehmen.



„Teilhabe und Anerkennung durch Arbeit und Beschäftigung“
„Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt“ ist in Vietnam wie in Deutschland ein Thema, das immer wieder Beachtung findet. Was ist in den beiden Ländern vergleichbar, was ist anders, wo können wir voneinander lernen? Im Rahmen des internationalen Tages für Menschen mit Behinderungen und mit dem Hintergrund der Verabschiedung des vietnamesischen Behindertengesetzes im Juni bietet die Veranstaltung ein Forum, um diese Fragen zu diskutieren. Vietnamesische und deutsche Vertreter/innen aus den Arbeitsministerien, Verbänden, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten und der Wirtschaft, sowie Betroffene selbst können sich in einem zweitägigen Workshop „Teilhabe und Anerkennung durch Arbeit und Beschäftigung“ austauschen. Dem Event soll zudem in Vietnam ein Kreativ-Wettbewerb vorausgehen, dessen Produkte diese Thematik verarbeiten. Am Wettbewerb können Jugendliche und junge Erwachsene Menschen mit Behinderungen teilnehmen. Die Ergebnisse des Workshops und die Gewinner des Wettbewerbs werden in einer Abschlussveranstaltung im Sunway Hotel der Öffentlichkeit vorgestellt.
24.+25.11.2010, Hanoi
Eine gemeinsame Veranstaltung des vietnamesischen Ministeriums für Arbeit, Invalide und Soziale Angelegenheiten (MOLISA), des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, realisiert von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH.


Die Stadt Hanoi, die 2010 tausend Jahre alt wird, ist in der zeitgenössischen vietnamesischen Kunst seit deren Anfängen ein beliebtes und über die Jahrzehnte sehr unterschiedlich aufgefasstes Thema. In der Ausstellung The City in Art werden die verschiedenen Wege und Trends aufgegriffen, mit denen Künstler versucht haben, die Stadt Hanoi darzustellen. Die Bandbreite ist groß, von expliziter Nostalgie — exotische, romantische, koloniale– bis hin zur unnachgiebigen Kritik in der Thematisierung der Konsequenzen, die mit den rasanten städtischen Entwicklungen einhergehen.
Die Ausstellung, die von Natasha Kraevskaia und Lisa Drummond kuratiert wird, zeigt Arbeiten von vietnamesischen Künstlern, aber auch Werke deutscher Künstler, die eine enge Verbindung zu Hanoi haben und sich der Stadt mit ihrer Kunst genähert haben. Der Fotograf Andre Lützen wird dazu eine eigene Bilderfolge über Hanoi beitragen. Die Ausstellung präsentiert sowohl Arbeiten, die in den letzten 2 Jahrzehnten entstanden sind wie auch Werke, die speziell für The City in Art entstanden sind.
Eröffnung: 25.11.2010, 18:00
Ausstellungsdauer: 25.11.2010-31.12.2010
Goethe-Institut Hanoi
56-58 Ngyuen Thai Hoc, Hanoi
Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Vietnam.


Seminar Bestandserhaltung alter Papiere und Dokumente
Die Bestandserhaltung alter wertvoller Papiere und Dokumente ist einer der zentralen Aufgaben der Bibliotheksarbeit im generellen und im Besonderen in Vietnam. Insbesondere in tropischen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit wird diese Aufgabe zu einer besonderen Herausforderung für Bibliotheken als Informationszentren, in denen Millionen von Dokumenten über Epochen aufbewahrt werden. Um eine qualitativ hochwertige Erhaltung der wertvollen Dokumente sicherzustellen, sind die Bibliothekare der vietnamesischen Bibliotheken auf das Wissen und die Erfahrungen zu Techniken der Bestandserhaltung jener Länder wie Deutschland angewiesen, deren Bibliothekswesen schon hoch entwickelt ist. Aus diesem Grund organisiert das Goethe-Institut Hanoi in Zusammenarbeit mit der Nationalbibliothek Vietnam, der führenden Stelle für Bibliothekswesen in Vietnam, ein Seminar zum Thema „Bestandserhaltung“. Das Seminar bringt vietnamesischen Experten zum Thema Bestandserhaltung zusammen und wird von Dr. Reinhard Feldmann von der Universitätsbibliothek Münster begleitet. Im Seminar soll Wissen über die neusten Techniken wie auch Entwicklungen in diesem Bereich in Deutschland und anderen Ländern ausgetauscht werden, um den Entwicklungsprozess im Bereich Bibliothekswesen in Vietnam anzustoßen.
Das Seminar findet am 25.11.2020 in der Nationalbibliothek Hanoi, 31 Trang Thi, Hanoi statt.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bei der Bibliothek an:
Tel: +84-4-8255397
Fax: +84-4-7554052


Thärichens Tentett
Thärichens Tentett ist eine der angesagtesten deutschen Jazzentdeckungen der letzen Jahre. Das aus zehn außergewöhnlichen Jazzmusikern zusammengesetzte Ensemble wurde 1999 von dem Pianisten Nicolai Thärichen und dem Sänger Michael Schiefel in Berlin gegründet. Durch seine musikalische Familie entdeckte Thärichen schon früh seine Leidenschaft für Jazzmusik. Als Komponist, Songschreiber und Pianist ist er maßgeblich für das einfühlsame, aber mitreißende Klangerlebnis verantwortlich, das er mit Gedichten und Texten u.a. von Dorothy Parker und Ronald D. Laing abrundet. Das Tentett zeichnet sich durch Originalität und spannende Improvisationskunst aus und formt so einen ganz eigenen Jazzstil. Pop trifft auf Kammermusik und Big Band Swing und wird gewürzt mit der androgynen, zarten Stimme des Sänger Michael Schiefel.
Zum festlichen Auftakt des Europäischen Musikfestivals, das 20 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Vietnam feiert, bringt Thärichens Tentett am 26. November 2010 sein einzigartiges Jazzrepertoire auf die Bühne des Hanoier Opernhaus.
26.11.2010, 20 Uhr, Opernhaus Hanoi, 1 Trang Tien



Medienprojekt: Nationalpark Phong Nha-Ke Bang
Die Natur spielt in Vietnam eine zentrale Rolle: ob als Lebensraum, Nahrungsquelle oder kulturelles Erbe, die natürlichen Ressourcen des Landes sind so divers wie einzigartig. Jüngste Entwicklungen, wie beispielsweise der Klimawandel, bedrohen jedoch ganze Landstriche und fordern ein bewusstes Management zum Schutz der Natur. Der etwa 120.000 Hektar große Nationalpark Phong Nha-Ke Bang in Zentralvietnam beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen und ist seit 2003 UNESCO-Weltnaturerbe. Mit einem Projekt unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die vietnamesischen Partner dabei, den biologischen Reichtum der Region zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Im Deutschlandjahr 2010 erarbeiten und diskutieren Vertreter der vietnamesischen Regierung gemeinsam mit Experten, Projektverantwortlichen, Journalisten und privaten Unternehmen in einem Workshop, wie die Öffentlichkeit für den Schutz der einzigartigen biologischen Vielfalt der Region begeistert werden kann und wie das vorhandene Informationsmaterial am besten genutzt werden kann. Die Ergebnisse des Medienprojekts sollen landesweit genutzt werden.
30. November 2010, Quang Binh Provinz
Kontakt
Frau Pham Thi Lien Hoa
hoa.pham1@gtz.de
Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH
No.9 Quang Trung,Dong Hoi, Quang Binh Vietnam
http://www.gtz.de/vietnam
Eine gemeinsame Veranstaltung des Volkskomitees der Provinz Quang Binh, des Phong Nha-Ke Bang Nationalparks und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, realisiert von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, der KfW Entwicklungsbank und des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED). Weitere Partner sind der Kölner Zoo und die Frankfurter Zoologische Gesellschaft (FZG).
